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Podium-Konzert: Isabel Pfefferkorn (Mezzospopran) fesselte zusammen mit Tenor Florian Glaus und Pianist Mischa Cheung das Publikum. (Foto: Paul Trummer)
Kultur
Liechtenstein|21.01.2019

Lei­den­schaft­li­ches Trio liess Puls des Pub­li­kums höherschlagen

SCHAAN - Mit einer stimmgewaltigen Matinee eröffnete das TAK die 17. Auflage des Podiumswettbewerbs, unter der Schirmherrschaft Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein. Das Publikum war begeistert.

Podium-Konzert: Isabel Pfefferkorn (Mezzospopran) fesselte zusammen mit Tenor Florian Glaus und Pianist Mischa Cheung das Publikum. (Foto: Paul Trummer)

SCHAAN - Mit einer stimmgewaltigen Matinee eröffnete das TAK die 17. Auflage des Podiumswettbewerbs, unter der Schirmherrschaft Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein. Das Publikum war begeistert.

Mit einem herzlichen «buon giorno» und einer «buona domenica» heisst Maestro Graziano Mandozzi die grosse Besucherschar zur TAK- Sonntagsmatinee willkommen. Basierend auf das aktuelle Programm verweist Graziano Mandozzi auf zusätzliche Auftritte in Altersheimen, Schulen und Spitälern: «Dieses Mal waren wir auch in einem Gefängnis zu Besuch, um gute Musik jenen Menschen näherzubringen, die keine Möglichkeit haben, Konzertsäle zu besuchen, oder noch nicht mit klassischer Musik in Berührung gekommen sind.» Freude zu verbreiten, mit Musik junger Menschen, zeige auch therapeutische Wirkung und bereite nach wie vor grossen Spass, beobachtet Mandozzi, der sich bei dieser Gelegenheit auch beim Koordinator und Organisator Hossein Samieian bedankt: «Mit dem Schluss der Podiumsreihe findet auch die Preisverleihung mit der Schirmherrin, Ihrer Königlichen Hoheit Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein, statt», kündigt der Maestro zum Start der Podium-Saison an.

Ein Lob an die Stimme

«Das Saxofon ist sexy, schmissig und rassig, die Trompete sorgt für eine schöne Stimmung, während die Geige sehr romantisch ist. Doch das Cello ist noch romantischer. Aber es gibt ein Instrument, das schöner ist als alle anderen. Es kann hoch und tief modulieren, Gefühle hinausschreien und flüstern. Es ist die menschliche Stimme, und die wollen wir heute gemeinsam geniessen, mit einem schönen, bunten Programm.» Mit diesen würdigenden Worten kündigt Mandozzi die österreichische Mezzosopranistin Isabel Pfefferkorn an, gemeinsam mit Tenor Florian Glaus und Pianist Mischa Cheung. Im Rahmen des Talentwettbewerbs eröffnet das charismatische Trio den 17. Konzertreigen, mit Werken von Wolf, Lehár, Weill und Gershwin. Allein ihre anmutige Erscheinung lässt die grosse Wirkungskraft der jungen Mezzosopranistin erahnen. Mit ihrer klaren, nuancenreichen Stimme bildet Isabel Pfefferkorn mit Tenor Florian Glaus ein harmonisches Gesangsduo, begleitet vom hervorragenden Pianisten Mischa Cheung. Letzterer glänzt gegen Ende des Konzerts mit einem herausragenden Pianosolo.

Beachtenswerte Leistung

Das rote, frühlingshafte Kleid unterstreicht Pfefferkorns feurige Leidenschaft und zugleich ihre kühle Unnahbarkeit, mit welcher sie es schafft, dass ihr Bewunderer, Tenor Florian Glaus, singend vor ihr niederkniet, während Pianist Mischa Cheung mit den Tasten den Rhythmus angibt.
Ein fabelhaftes Trio, das es versteht, mit einer theatralischen Inszenierung das Publikum bis zum Schluss zu fesseln. Tosender Applaus und Standing Ovations bekräftigten Maestro Mandozzis Entschluss, die angekündigte kleine Oper, die heuer nicht ins Programm aufgenommen werden konnte, später zur Aufführung zu bringen: «Wir hoffen, dass wir in den nächsten Jahren diese Oper – am besten natürlich, mit dieser Besetzung – doch noch vorstellen können. Und nun, arrivederci, bis zum 24. Februar, der zweiten Podiumsaufführung.»

Mehr zur Konzertreihe auf www.podium-konzerte.li

(ac)

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