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Optisch simpel begeisterte "Shooter" mit Inhalt und Dringlichkeit. (Foto: Michael Zanghellini)
Kultur
Liechtenstein|21.01.2019 (Aktualisiert am 21.01.19 14:37)

«Shooter» – See­li­sche Hinter- und Abgründe eines Massa­kers inszeniert

SCHAAN - Eine Vorstellung vor fast ausschliesslich sehr jungen Schülern – an einem Freitag­nachmittag – bei der fast durchgängig atemlose, gespannte Aufmerksamkeit zu spüren ist, spricht für sich.

Optisch simpel begeisterte "Shooter" mit Inhalt und Dringlichkeit. (Foto: Michael Zanghellini)

SCHAAN - Eine Vorstellung vor fast ausschliesslich sehr jungen Schülern – an einem Freitag­nachmittag – bei der fast durchgängig atemlose, gespannte Aufmerksamkeit zu spüren ist, spricht für sich.

Sie spricht für das Stück «Shooter» von Sam Graber, der das hochaktuelle Thema eines Amoklaufs an einer Schule nicht billig reisserisch angeht. Sie spricht für die Regisseurin Katrin Hilbe, die strukturelle Führung ihrer Schauspieler verbindet mit dem Wagnis, Zusammenhänge nur einem sehr aufmerksamen Publikum aufzuzeigen.
Und sie spricht für die so oft als lesefaul und abgestumpfte Handygeneration, für 14 Jahre alte Schüler des Liechtensteinischen Gymnasiums, die über 90 Minuten der inneren Dramaturgie eines Stücks auf Englisch folgen und sich erschüttert und zugleich begeistert zeigten nach Ende der Vorstellung.

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(kk)

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