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Der Ruggeller Künstler Arno Oehri gab im Gespräch mit Jan Sellke Einblick in sein künstlerisches Arbeiten. (Foto: P. Trummer)
Kultur
Liechtenstein|23.05.2018

Arno Oehri: «Das Jetzt entsteht aus dem, was gewesen ist»

ESCHEN - Im Rahmen seiner Ausstellung «and now this» in der Galerie Hollabolla gab Arno Oehri im Gespräch mit Jan Sellke einen interessanten Hintergrundeinblick in sein Leben und sein Schaffen als Künstler.

Der Ruggeller Künstler Arno Oehri gab im Gespräch mit Jan Sellke Einblick in sein künstlerisches Arbeiten. (Foto: P. Trummer)

ESCHEN - Im Rahmen seiner Ausstellung «and now this» in der Galerie Hollabolla gab Arno Oehri im Gespräch mit Jan Sellke einen interessanten Hintergrundeinblick in sein Leben und sein Schaffen als Künstler.

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Der Ruggel­ler Künstler Arno Oehri gab im Gespräch mit Jan Sellke Einblick in sein künstlerisches Arbeiten. (Foto: P. Trum­mer)

Arno Oehri beschäftigt sich intensiv mit dem Hier und Jetzt. Das Gegenwärtige fasziniert den Multimediakünstler auf vielen Ebenen; sei es die Kunst, die Quantenphysik oder gar die Beschäftigung mit künstlicher Intelligenz in diversen Fachzeitschriften. «Trotz der intensiven Auseinandersetzung mit dem Jetzt fliessen auch andere Zeitströme in seine Arbeiten mit ein», weiss Jan Sellke, Leiter Dramaturgie und Kommunikation im TAK Theater Liechtenstein, der diesmal in seiner Funktion als «interessierter Laie» im Gespräch agiert. Arno Oehris Materialien erzählen Geschichten. So verarbeitet er beispielsweise Kartonagen, welche einst besondere Lieferung beinhalteten. Die Vergangenheit sei nun mal nicht zu vermeiden. «Das Jetzt entsteht aus dem, was gewesen ist», so Oehri.

Spielerischer Umgang mit Unwissenheit
«Kunst ist ein trüber Teich», erklärt Arno Oehri. Kunst und Wissenschaft verschaffen uns Möglichkeiten, die Aspekte des Menschen klarer sehen zu können. Je näher wir eine Sache jedoch betrachten, desto verschwommener wird sie: «Wir schwimmen in einer trüben Art von Ursuppe». Statt dass ihn diese Unwissenheit in Selbstzweifel zurückwirft, geht der Künstler jedoch spielerisch leicht, beinahe ironisch damit um. «Der freche, mutige Zugang verschafft neue Stärke», schlussfolgert Jan Sellke. Diese Ironie ist jedoch nie oberflächlich sichtbar, sondern offenbart sich sehr subtil beim genauen Hinsehen. Intensive Beschäftigung mit Materialien und Farben birgt die Auseinandersetzung seiner eigenen Vorzüge und Abneigungen in sich. Ein Beispiel: Obwohl er die Farbe Rosa verabscheue, gibt er ihr dennoch in seinen Arbeiten eine Chance, woraufhin sich auch seine Meinung dazu relativiere.

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(md)

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