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Der Schnee in unseren Alpen war eine besondere Herausforderung für die Studenten bei der Erforschung der vorgegebenen Linie quer durch Liechtenstein. (Fotos: ZVG)
Biennale 2018
Liechtenstein|03.04.2018 (Aktualisiert am 17.05.18 10:27)

«the line» #1 - Aufbruch nach Venedig: Zu Fuss quer durch Liechtenstein

VADUZ - Während einer Woche schlugen die Architektur-Studenten der Uni Mitte März ihre Zelte in der Sücka auf, wo intensiv gebaut, gewandert und diskutiert wurde.

Der Schnee in unseren Alpen war eine besondere Herausforderung für die Studenten bei der Erforschung der vorgegebenen Linie quer durch Liechtenstein. (Fotos: ZVG)

VADUZ - Während einer Woche schlugen die Architektur-Studenten der Uni Mitte März ihre Zelte in der Sücka auf, wo intensiv gebaut, gewandert und diskutiert wurde.

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Bohrmaschinenlärm statt Kuhglockengeläut dringt aus dem Stall neben der Sücka. Hier drin hat eine Gruppe Architekturstudenten mit ihrem Dozententeam um Luis Hilti, Matilde Igual Capdevila und Bianca Böckle ihre provisorische Werkstatt eingerichtet.

Ein Ausschnitt Liechtensteins
Seit über einem Monat untersucht die Gruppe zu Fuss entlang einer geraden Linie die Landschaft von Liechtenstein, vom Rhein bis hinauf in die Berge. Den Abschnitt von der Sücka abwärts ins Rheintal hatten sie schon geschafft. Während der Intensivwoche in den Bergen wagten sie sich nun an den schwierigeren Teil in den Alpen. Per Kanu über den Stausee, mit Schneeschuhen von Malbun via Hahnenspiel und Nospitz ins Täli, die erste Fahrt auf einem Sessellift für einige der internationalen Studenten – die Gruppe nahm jede Herausforderung an.

Als Reaktion auf die erlebte Landschaft plant jeder Student eine temporäre Intervention aus Holz auf der Linie. Die Ideen reichen von Sitzgelegenheiten und Schaukeln über Fahrradständer bis hin zum kleinen Observatorium. Nebst der Ideenfindung wurden während der Woche in der Sücka erste Prototypen gebaut, um die Ideen zu prüfen und mit dem Material vertraut zu werden. Die Arbeiten der Studenten werden Teil einer Ausstellung zur untersuchten Landschaft, welche Ende Mai an der Architekturbiennale 2018 in Venedig unter dem Motto „freespace" (dt. Freiraum) Liechtenstein repräsentieren wird. Nach Venedig reist die Ausstellung zurück ins Land und ermöglicht hier der lokalen Bevölkerung, ihre Umgebung neu zu sehen und zu verstehen.

(pd)

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