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Liechtenstein|12.05.2022

Auf zu neuen Wegen

RUGGELL - In der Serie zu den Gemeindewahlen 2023 spricht «Vielfalt in der Politik» mit Gemeinderätinnen über ihre Arbeit und Erfahrung im Gemeinderat. 

RUGGELL - In der Serie zu den Gemeindewahlen 2023 spricht «Vielfalt in der Politik» mit Gemeinderätinnen über ihre Arbeit und Erfahrung im Gemeinderat. 

Das ist in Ruggell nicht etwa sprichwörtlich zu verstehen. Zahlreiche Strassen wurden im vergangenen Jahr erneuert, weitere Verkehrsprojekte sind in Gang und für die nächsten Jahre geplant. Für die Gemeinde ist das ein wichtiges Thema. In der Gemeinderatsserie von «Vielfalt in der Politik» stellen Vorsteherin Maria Kaiser-Eberle und die Gemeinderätinnen Melanie Egloff-Büchel, Cornelia Hanselmann und Sibylle Walt die abgeschlossene Strassenbauetappe des Jahres 2021 genauer vor.

Vorsteherin Maria Kaiser-Eberle und die Gemeinderätinnen Melanie Egloff-Büchel, Cornelia Hanselmann und Sibylle Walt über ihre Erfahrungen in der politischen Arbeit.

Ausgangspunkt war die Landstrasse, welche schon seit Langem einer Sanierung bedurfte. Eine Strasse sanieren? Wer wie Melanie Egloff-Büchel zu Beginn ihrer Gemeinderatstätigkeit vor elf Jahren denkt, das sei überspitzt gesagt «ein bisschen Loch graben, Kies reinschütten und asphaltieren», der liegt gründlich falsch. Vor allem die unter der Strasse verlaufende Infrastruktur, also Leitungen für Wasser, Abwasser, Kommunikation, Glasfaser und Strom müssen organisiert und nachhaltig geplant werden.

Es blieb nicht bei der Landstrasse allein, in kürzester Zeit fällte der Gemeinderat weitere Entscheide auch über die Generalsanierung der Nellengasse und Poststrasse. Eine neue Fernwärmeleitung brachte Energie aus Grundwasser und für die Bushaltestelle im Zentrum fand sich eine bessere Lösung. Die Erstellung eines Busknotens sei schon lange gewünscht worden, so Vorsteherin Maria Kaiser-Eberle. Neu gibt es zwei Bushaltestellen, eine an der Landstrasse und eine an der Nellengasse. Durch die Einbahnführung entstand ein Grosskreisel mit einem schön gestalteten «Pärkchen» in der Mitte.

Bei der Frage nach ihren Erfahrungen im Gemeinderat und als Vorsteherin ziehen alle Frauen eine positive Bilanz. Man sehe in Themen hinein, die man sonst nicht kennengelernt hätte, so Sibylle Walt. Cornelia Hanselmann möchte Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger die Angst vor den teils komplexen und neuen Themen nehmen. Der Gemeinderat werde umfassend mit Informationen versorgt, könne jederzeit in der Verwaltung oder bei externen Fachpersonen nachfragen und man habe auch Zeit, sich einzuarbeiten. 

Von allen Frauen wird die offene Diskussionskultur im Gemeinderat hervorgehoben. Fragen und Ideen würden ernst genommen und gemeinsam diskutiert, unterschiedliche Meinungen als bereichernd empfunden. Und wenn es am Tisch doch einmal «klepft und tätscht», dann sei es wichtig, dass man anschliessend gemeinsam auf ein Bier gehe, zusammen lache und zum nächsten Thema übergehe.


Das ausführliche Interview sowie weitere Fotos und Videos finden Sie auf www.vielfalt.li

(pr)

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