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In Oberplanken scheint die Natur noch unberührt. Von hier aus führt ein schmaler aber gut begehbarer Wanderweg durch den Wald bis zur Matonahütte auf über 1300 Meter. (Fotos: Michael Wanger)
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Liechtenstein|09.07.2020 (Aktualisiert am 21.07.20 09:05)

Von Nendeln nach Schaan mit «Umweg» über die Matonahütte

PLANKEN - Unbekannt und unbewirtet aber dennoch reizvoll – Hoch über Oberplanken, thront die Matonahütte. Im letzten Teil dieser Miniserie stellt das «Volksblatt» den Geheimtipp von Wanderleiter Thomas Näf vor.

In Oberplanken scheint die Natur noch unberührt. Von hier aus führt ein schmaler aber gut begehbarer Wanderweg durch den Wald bis zur Matonahütte auf über 1300 Meter. (Fotos: Michael Wanger)

PLANKEN - Unbekannt und unbewirtet aber dennoch reizvoll – Hoch über Oberplanken, thront die Matonahütte. Im letzten Teil dieser Miniserie stellt das «Volksblatt» den Geheimtipp von Wanderleiter Thomas Näf vor.

Der schnellste Weg ist nicht zwingend der schönste. Wer es also nicht sonderlich eilig hat, kann getrost einmal einen Umweg gehen. Ein solcher «Umweg» ist auch eine der Lieblingswanderungen des Wanderleiters Thomas Näf. Dem «Volksblatt» empfahl er folgende Route: Von Nendeln über Planken zur Matonahütte und hinunter nach Schaan. Die unbewirtete Jagdhütte thront 400 Meter über Oberplanken und liegt damit – zumindest in Bezug auf die Höhe – vis à vis der Gafadurahütte. Mit deren Aussicht kann das kleinere Ebenbild somit problemlos mithalten. Nur ist der Aufstieg nicht so einfach, wie der zur benachbarten Alp Gafadura. Dennoch: Das Wegstück zwischen Oberplanken und der Matonahütte ist in gutem Zustand und zumindest beim Einstieg markiert. Es führt vollends durch einen steilen Wald.

Oberland trifft Unterland

Der Geheimtipp von Wanderleiter Näf führt durch vier Gemeinden. Drei davon kann wohl jeder Wanderer ohne Mühe aufzählen. Aber welche ist die vierte? Tatsächlich führt ein kleines Wegstück zwischen Nendeln und Planken über Vaduzer Boden. Dass alles nördlich von Planken Unterland ist, stimmt damit also nur teilweise.

Der Geheimtipp von Wanderleiter Näf eignet sich für alle, die Waldwege beziehungsweise -strassen lieben und überdies wenig bekannte Orte Liechtensteins kennenlernen wollen. Geübtere Berggänger können die Matona auch «überschreiten»: Beim «Kenzile» gibt es einen alternativen Rückweg nach Oberplanken. Dieser ist aber weniger empfehlenswert, da es sich um einen schwachen, steilen und vor allem unmarkierten Pfad handelt. Wie bei allen anderen Touren gilt auch hier, die Interessen der Natur über die eigenen zu stellen. Immerhin hat ja auch der «einfache» Weg zurück nach Oberplanken seinen Reiz.

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Die kleine Jagdhütte auf Matona inmit­ten der letzten Nebel­schwaden, die am Vormit­tag den Steilhang hinaufziehen.

Eckdaten

Ein «kleiner» Abstecher zur Jagdhütte auf Matona

  • Startpunkt: Nendeln; alte Post (Bushaltestelle Sebastianstrasse) oder Schaan; Feldkircherstrasse (Bushaltestelle Im Besch)
  • Dauer: Etwa 5 1/2 Stunden bei gemütlichem Tempo
  • Schwierigkeit: Mittel bis anspruchsvoll; gute Wege aber fast 1000 Meter Auf- sowie Abstieg; alternativer Weg über das «Kenzile» steil und kaum erkennbar
  • Sonstiges: Für eine verkürzte Wanderung bietet sich (Ober-)Planken als Start- und Endpunkt an.
(pr)

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