(Foto: Michael Zanghellini)
Uf a Punkt.
Liechtenstein|09.05.2019 (Aktualisiert am 09.05.19 16:17)

«Uf a Punkt.»: Soll der Rheindamm in Vaduz für Autos gesperrt bleiben?

VADUZ - Das «Volksblatt» lädt zu einer weiteren Podiumsdiskussion «Uf a Punkt.» ein. Befürworter und Gegner tauschen sich am 16. Mai zum Fahrverbot auf dem Rheindammweg in Vaduz aus.

(Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Das «Volksblatt» lädt zu einer weiteren Podiumsdiskussion «Uf a Punkt.» ein. Befürworter und Gegner tauschen sich am 16. Mai zum Fahrverbot auf dem Rheindammweg in Vaduz aus.

Liechtenstein hat ein Verkehrsproblem. Besonders zu Stosszeiten in den Morgen- und Abendstunden reiht sich an neuralgischen Punkten ein Auto an das nächste. Eine lieb gewonnene Ausweichroute ist deshalb für viele Vaduzer der Rheindammweg. Täglich nutzten rund 900 Pkws die schmale Strasse entlang des Rheins. Damit soll nun Schluss sein. Der Vaduzer Gemeinderat beschloss am 26. März ein Fahrverbot für motorisierte Fahrzeuge. Konkret soll der Rheindammweg von der Oberen Rüttigasse bis zur Lettstrasse künftig ausschliesslich für den Langsamverkehr bestimmt sein. Grundlagen für die Entscheidung waren dabei das Mobilitätskonzept und das Radroutenkonzept des Landes sowie eine von Verkehrsingenieuren ausgearbeitete Studie. Deutliche Worte zum Entscheid des Gemeinderates fanden hingegen 340 Frauen und Männer. Sie unterschrieben eine Petition und wollen sich für die Wiedereröffnung des Rheindammes einsetzen.

Reden Sie mit

Das «Volksblatt» lädt am kommenden Donnerstag zu einer Podiumsdiskussion «Uf a Punkt.» ein, bei der sowohl Befürworter wie Gegner des Fahrverbots auf dem Podium vertreten sein werden. Zudem soll das Publikum ausreichend Gelegenheit erhalten, sich einzubringen und Fragen zu stellen. Was bringt das Fahrverbot? Wie sieht es mit der Verlagerung des Verkehrs aus? Für Ihre Fragen und Anregungen sind Alexander Kuhn (Büro Verkehrsingenieure), Georg Sele (Präsident des VCL), Josef Feurle (Gemeinderat) und Markus Schädler (Petitionär) auf dem Podium vertreten. Die Moderation übernimmt Hannes Matt von der «Volksblatt»-Chefredaktion. Alle Bürger sind eingeladen mitzudiskutieren, Fragen zu stellen, ihre Meinung zu sagen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig – aber die Platzzahl ist begrenzt.

(sb)

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