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Liechtenstein|23.12.2020

23. Dezember: An welchem Tag ist eigentlich Weihnachten?

SCHAAN - Der 25. Dezember gilt im Christentum als Geburt Jesu und wird deshalb jährlich als Weihnachtsfest gefeiert. Doch warum findet die Bescherung hierzulande bereits am Abend des 24. Dezembers statt, wo doch beispielsweise die amerikanischen Kinder auch noch einen Tag länger auf ihre Geschenke warten müssen?

SCHAAN - Der 25. Dezember gilt im Christentum als Geburt Jesu und wird deshalb jährlich als Weihnachtsfest gefeiert. Doch warum findet die Bescherung hierzulande bereits am Abend des 24. Dezembers statt, wo doch beispielsweise die amerikanischen Kinder auch noch einen Tag länger auf ihre Geschenke warten müssen?

Dass Jesus am 25. Dezember geboren wurde und daher an jenem Tag jährlich Weihnachten gefeiert wird, haben laut Historikern ein paar Christen im vierten Jahrhundert entschieden. Das genaue Datum der Geburt Jesu ist nämlich weder der Bibel zu entnehmen, noch durch andere Überlieferungen bekannt. Jesus sei demnach in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember geboren, eine Nacht, die von den Christen jedes Jahr gefeiert wird. Bei uns und noch einigen anderen Ländern ist es üblich, dass man sich am Abend des 24. Dezembers zur Bescherung trifft. In Amerika, England, Frankreich findet das erst am Morgen des Folgetags statt.

Bis spät in die Nacht gefeiert

Früher trafen sich Christen in Liechtenstein, aber zum Beispiel auch in der Schweiz, Deutschland und Österreich immer um Mitternacht vom 24. auf den 25. Dezember für die Christmette in der Kirche. Dort feierten sie gemeinsam die Geburt Jesu. Daraufhin gingen sie wieder nach Hause, wo dann in der Familie die Bescherung stattfand. Daheim wurden lange Zeit grösstenteils die Kinder beschenkt, erst später verteilten auch die Erwachsenen untereinander Geschenke. Da die Kinder aber normalerweise nicht bis spät in die Nacht wach bleiben, verschob man die Bescherung oftmals auf den Abend des 24. Dezembers vor. So kommt das «Christkind» seither immer schon am Vorabend vor Weihnachten, dem Heiligabend, und legt die Geschenke unter den Weihnachtsbaum. Auch die Christmette findet heutzutage in vielen Kirchen nicht mehr erst um Mitternacht statt, sondern bereits ein paar Stunden früher. Liechtensteinische Kirchen haben sich die ser Entwicklung ebenfalls angeschlossen und die Christmette auf den Abend vorverschoben.

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(mw)

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