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Liechtenstein|07.12.2019

7: Dezember: Kein Weihnachten ohne die typischen Weihnachtsfilme

Gutes Essen, viele Kekse verschlingen, Geschenke auspacken und natürlich das Fernsehprogramm studieren. In der Weihnachtszeit kommt man fast nicht drum herum, die typischen Filme sind Programm. Das heisst, weg mit Netflix & Co. und für einmal wieder zurück in die Vergangenheit. Gleich, wie viele Male ihr die Filme schon gesehen habt, man kann sie nicht oft genug ansehen. Hier sind die wichtigsten Filme für die Weihnachtszeit.

Gutes Essen, viele Kekse verschlingen, Geschenke auspacken und natürlich das Fernsehprogramm studieren. In der Weihnachtszeit kommt man fast nicht drum herum, die typischen Filme sind Programm. Das heisst, weg mit Netflix & Co. und für einmal wieder zurück in die Vergangenheit. Gleich, wie viele Male ihr die Filme schon gesehen habt, man kann sie nicht oft genug ansehen. Hier sind die wichtigsten Filme für die Weihnachtszeit.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Die Geschichte von Aschenputtel wurde schon einige Male verfilmt, gleich ob mit echten Schauspielern oder Comicfiguren. Es gibt aber nur einen Film, der einen richtig verzaubert: «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel». Der Film aus tschechischer Feder flimmerte im Jahr 1973 zum ersten Mal über die Fernsehbildschirme. 82 Minuten lang Tränen, Lachen, Hoffnung und zum Schluss ein Happy End.

Nach dem Tod ihrer Eltern gibt es für Aschenbrödel nur noch wenige Dinge, die ihr viel bedeuten: Ihr Schimmel Nikolaus, der Hund Kasperle und eine Schmuckschatulle, die von der Eule Rosalie bewacht wird. Aschenbrödel lebt als Waisenkind bei ihrer herrischen Stiefmutter und deren Tochter, die den Gutshof ihres Vaters an sich gerissen hat. Sie wird jeden Tag schlecht behandelt, muss viel arbeiten und wird wie eine Magd gehalten. An einem kühlen Wintertag kommen der König und die Königin auf dem Gut zu Besuch und die böse Stiefmutter ergattert sich durch viel Schleimerei eine Einladung zum Hofball, denn da wird auch der Prinz sein. Dora, die böse Stiefschwester, soll das Herz des Prinzen erobern.

Der Prinz hat aber anderes im Kopf, als seinen Pflichten nachzugehen und geht mit seinen Freunden auf die Jagd. Da trifft er zum ersten Mal auf Aschenbrödel, die in ihrer schmutzigen Kluft unterwegs ist und dem Prinzen die Jagd verdirbt. Sie ist ebenfalls wie ein Jäger angezogen. Währenddessen sind die böse Stiefmutter und die Stiefschwester in den Vorbereitungen für den Hofball und schicken ihren Knecht in die Stadt zum Einkauf. Er denkt auch an Aschenbrödel und fragt sie, was er ihr mitbringen soll. Ihre Antwort: «Bring mir das, was dir auf dem Weg vor die Nase fällt.» Da drei Haselnüsse vom Baum in den Schoss des Knechts fallen, ist dies auch das Geschenk für Aschenbrödel. Die Nüsse sind verzaubert; die erste Nuss enthält ein Jagdgewand, damit begegnet sie dem Prinzen und seinen Freunden zum zweiten Mal. Da sie besser als alle anderen trifft, bekommt sie den Ring des Prinzen als Trophäe.

Der Tag des Hofballs ist da. Die böse Stiefmutter mischt Linsen und Mais und gibt Aschenbrödel die Aufgabe, diese bis zu ihrer Rückkehr zu sortieren. Als die beiden fiesen Damen abziehen, kommen Aschenbrödel Tauben zur Hilfe. Aschenbrödel macht sich auf den Weg, denn in der zweiten Haselnuss steckt ein wunderschönes Ballkleid. Der König möchte seinen Sohn unbedingt verheiraten und zum Schluss tanzt der Prinz mit Aschenbrödel und verliebt sich. Doch sie trägt einen Schleier vor dem Gesicht, um nicht aufzufliegen. Vor ihrer Flucht gibt sie ihm ein Rätsel auf: «Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht. Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht. Zum Dritten: Ein silbergewirktes Kleid mit Schleppe zum Ball, aber eine Prinzessin ist es nicht, mein holder Herr.» Mit dem Rätsel spielt Aschenbrödel auf die bisherigen Begegnungen an, aber der Prinz kann das Rätsel nicht lösen. Sie flieht um Mitternacht, verliert auf der Flucht einen Schuh und kann rechtzeitig vor dem Prinzen flüchten. Er gibt aber die Suche nicht auf und will mit dem Schuh Aschenbrödel finden. Nachdem alle Frauen den Schuh probiert haben, bleibt nur noch eine übrig; der Knecht verweist auf Aschenputtel. Aschenputtel probiert den Schuh und er passt. Zum Schluss lässt sie noch die dritte Haselnuss fallen. Darin steckt Aschenbrödels Hochzeitskleid.

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