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Adventskalender
Liechtenstein|03.12.2019 (Aktualisiert am 05.12.19 09:09)

3. Dezember: Weihnachten in der Backstube

Neben Adventskalender, Adventskranz und all den Geschenken gibt es noch einen Punkt, der viel wichtiger ist: Die Weihnachtskekse. «Mailänderli», Zimtsterne, Spitzbuben, «Chräbeli» und noch viele mehr - «Chrümli» gehen immer. Hier sind die Rezepte zu den wichtigsten Keksen, die über Weihnachten auf Vorrat zu Hause sein sollten.

Neben Adventskalender, Adventskranz und all den Geschenken gibt es noch einen Punkt, der viel wichtiger ist: Die Weihnachtskekse. «Mailänderli», Zimtsterne, Spitzbuben, «Chräbeli» und noch viele mehr - «Chrümli» gehen immer. Hier sind die Rezepte zu den wichtigsten Keksen, die über Weihnachten auf Vorrat zu Hause sein sollten.

«Mailänderli»

Für die feinen «Chrümli» brauchen wir folgende Zutaten:

250 g Butter

225 g Zucker

1 Prise Salz

3 frische Eier

1 Zitrone

500 g Mehl

1 frisches Eigelb

1 TL Milch

So werden aus den Zutaten «Mailänderli»:

Zuerst gibt man die Butter in eine Schüssel und verrührt sie. Dann geben wir Zucker und Salz dazu und rühren weiter. Es folgt ein Ei nach dem anderen und weiterrühren, bis die Masse heller wird. Nun noch Zitronenschale abreiben und dazugeben.

Nun noch das Mehl hinzugeben, den Teig zusammenmischen, etwas flachdrücken und dann zugedeckt zwei Stunden kühl stellen.

In der Zeit in der der Teig ruht, kann man bald den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Und jetzt geht es an die Arbeit: Portionenweise Teig aus der Schüssel nehmen und circa sieben Millimeter dick auswallen. Mit verschiedenen Formen kann man jetzt den Teig ausstechen und die Stücke auf dem mit Backpapier belegten Backblech positionieren. Als nächstes verrührt man die Milch mit einem Eigelb und bestreicht damit die Teigplätzli.

Jetzt können die «Chrümli» ins Ofenrohr und werden circa zehn Minuten gebacken. Danach kann man die «Mailänderli» rausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Zimt­sterne (Foto: SSI)

Zimtsterne

Nur wenige Zutaten für die Sterne:

3 frische Eiweisse

1 Prise Salz

250 g Puderzucker

350 g gemahlene Mandeln

1,5 EL Zimt

0,5 EL Kirsch

So entstehen feine Zimtsterne:

Zu Beginn machen wir die Glasur. Wir schlagen die Eiweisse mit dem Salz steif, mischen den Puderzucker darunter und stellen sechs Esslöffel in einer Schüssel zugedeckt beiseite.

Als nächstes werden die Mandeln und der Zimt mit dem Kirsch und dem restlichen Eiweiss vermischt.

Jetzt kann man den Teig portionsweise auf ein Backpapier geben und er wird circa einen Zentimeter dick ausgewallt. Dann kann man Stern um Stern ausstechen und auf ein mit Backpapier belegten Backblech platzieren. Damit die Förmchen nicht verkleben, kann man sie immer wieder in Zucker tauchen.

Nun kommt die Glasur auf die Sterne. Am besten diese in die Mitte der Sterne geben. Dann mit einem Holzspiess die Glasur in die Spitzen der Zimtsterne verteilen. Dann werden die Sterne bei Raumtemperatur circa sechs Stunden trocken gestellt. Am besten macht man das über Nacht.

Zurück in der Backstube wird der Backofen auf 250 Grad vorgeheizt.

Blech für Blech die Zimtsterne im Ofen fünf Minuten backen, herausnehmen und die Sterne auf einem Gitter auskühlen lassen.

Spitzbuben (Foto:SSI)

Spitzbuben

Das braucht es für die Spitzbuben:

250 g Butter, weich

125 g Puderzucker oder Zucker

2 TL Vanillezucker

1 Prise Salz

1 frisches Eiweiss

350 g Mehl

Etwa 200 g Gelee (Johannisbeeren, Quitten oder Aprikose)

So werden die Spitzbuben gemacht:

Als erstes verrühren wir in einer Schüssel die Butter. Dann geben wir Puderzucker, Vanillezucker und Salz dazu und rühren alles miteinander zu einer hellen Masse.

Im nächsten Schritt wird das Eiweiss verkloppt und darunter gerührt. Dann kommt das Mehl dazu und wird zu einem Teig zusammengeführt. Dieser wird jetzt zwei Stunden zugedeckt kühl gelagert.

Jetzt heizen wir den Ofen auf 200 Grad vor.

Währenddessen nehmen wir portionenweise Teig und wallen ihn zwischen Backpapier auf zwei Millimeter aus. Dann kann man mit den Spitzbuben-Förmchen die Teile ausstechen. Bei der einen Hälfte noch das Loch in der Mitte ausstechen. (Typische Spitzbubenförmchen haben dies dabei. Loch, Herzchen oder andere Formen.) Dann legen wir die «Chrümli» auf das Backpapier auf dem Backblech und stellen sie 15 Minuten kühl.

Jetzt kommt das Blech in den Ofen und die «Chrümli» werden circa sechs Minuten gebacken. «Chrümli» herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Zum Schluss werden die «Chrümli» ohne Loch mit dem Gelee nach Wahl bestrichen und dasjenige mit Loch kommt oben drauf. Den Spitzbub noch mit Puderzucker bestäuben und fertig ist die Leckerei.

«Chräbeli» (Foto: ZVG)

«Chräbeli»

Die Zutaten:

4 frische Eier

450 g Puderzucker

1 Prise Salz

1,5 EL Anis

1 EL Kirsch

So werden «Chräbeli» gemacht:

Eier, Zucker und Salz werden mit einem Schwingbesen circa fünf Minuten gerührt, bis die Masse schaumig ist. Dann werden Anis und Kirsch hinzugegeben.

Als nächstes kommt das Mehl dazu und wird rasch zu einem Teig zusammengefügt. Nicht kneten! Dann wird der Teig zu Rollen von je circa 1,5 Zentimeter Durchmesser geformt. Die Rollen in circa fünf Zentimeter lange Stücke schneiden und diese zwei bis drei Mal schräg einschneiden und etwas biegen.

Alle «Chräbeli» werden jetzt auf den Backblechen verteilt. Offen werden sie circa 24 Stunden bei Raumtemperatur getrocknet, bis auf der Unterseite ein helles Rändchen sichtbar ist. Das Blech darf nicht im Durchzug stehen.

Nach der langen Wartezeit kann man endlich den Ofen auf 140 Grad vorheizen.

Jetzt werden die «Chräbeli» circa 20 Minuten gebacken, dabei die Ofentür mit einem Kellenstiel einen Spalt offenhalten. Wenn die «Chräbeli» fertig sind, herausnehmen und sie auf einem Gitter abkühlen lassen.

«Brunsli»

Diese Zutaten braucht es für Brunsli:

200 g Zucker

250 g gemahlene Mandeln

2 EL Mehl

1 Messerspitze Zimt

2 frische Eiweisse, steif geschlagen

100 g dunkle Schokolade

So entstehen «Brunsli»:

Als erstes geben wir Mandeln, Mehl und Zimt in eine Schüssel und mischen alles zusammen. Dann wird der Eischnee daruntergezogen.

Die Schokolade wird in eine Schüssel gegeben und mit siedendem Wasser übergossen, dann circa drei Minuten stehen lassen. Dann wird das Wasser bis auf circa einen Esslöffel abgeschöpft. Die Schokolade glattrühren und unter die Teigmasse mischen.

Jetzt kann man den Teig portionenweise zwischen Backpapier auf circa einen Zentimeter dick auswallen. Dann kann man mit den Förmchen den Teig ausstechen und auf dem Backblech mit Backpapier platzieren. Sind alle bereit, werden die «Brunsli» bei 250 Grad circa fünf Minuten gebacken. Danach können auch die «Brunsli» aufs Gitter und auskühlen.

(um)

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