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US-Präsident Donald Trump will für den in Schweden in Untersuchungshaft sitzenden US-Rapper Asap Rocky bürgen. Der Rapper war Ende Juni in Stockholm nach einem Konzert in eine Schlägerei verwickelt worden. Der 30-Jährige wurde später wegen des Vorwurfs der Körperverletzung festgenommen. (Archivbild)
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International|20.07.2019

Trump setzt sich bei Schwedens Premier für US-Rapper Asap Rocky ein

WASHINGTON/STOCKHOLM - US-Präsident Donald Trump hat sich bei Schwedens Regierungschef Stefan Löfven für den inhaftierten Rapper Asap Rocky eingesetzt. Er habe ihm angeboten, persönlich für eine Kaution zu bürgen, schrieb Trump am Samstag auf Twitter.

US-Präsident Donald Trump will für den in Schweden in Untersuchungshaft sitzenden US-Rapper Asap Rocky bürgen. Der Rapper war Ende Juni in Stockholm nach einem Konzert in eine Schlägerei verwickelt worden. Der 30-Jährige wurde später wegen des Vorwurfs der Körperverletzung festgenommen. (Archivbild)

WASHINGTON/STOCKHOLM - US-Präsident Donald Trump hat sich bei Schwedens Regierungschef Stefan Löfven für den inhaftierten Rapper Asap Rocky eingesetzt. Er habe ihm angeboten, persönlich für eine Kaution zu bürgen, schrieb Trump am Samstag auf Twitter.

Trump erklärte, er habe Löfven auch versichert, dass keine Fluchtgefahr bestehe. Löfven habe seinerseits zugesichert, dass der Rapper fair behandelt werde.

Asap Rocky, mit bürgerlichen Namen Rakim Mayers, sitzt bereits seit gut zwei Wochen in Schweden hinter Gittern. Der schwarze Musiker war Anfang Juli nach einem Konzert festgenommen worden, weil er Tage zuvor in eine Schlägerei in Stockholm verwickelt gewesen sein soll.

Schon diverse Prominente haben sich für Asap Rocky eingesetzt. Reality-TV-Star Kim Kardashian, Popstar Justin Bieber und andere Musiker verlangten seine Freilassung.

Trumps Einsatz für den Rapper kommt nach neuen Rassismusvorwürfen gegen den Präsidenten. Der erste Mann im Weissen Haus war zuletzt heftig kritisiert worden, weil er vier nichtweissen demokratischen US-Kongressabgeordneten empfohlen hatte, in ihre vermeintlichen Heimatländer zurückzukehren.

Vor dem Gesetz sind alle gleich

Löfven hatte vor dem Gespräch mit Trump ausgeschlossen, sich in den Fall einzumischen. "In Schweden sind alle vor dem Gesetz gleich, auch Gäste aus anderen Ländern. Die schwedische Regierung kann nicht und wird auch nicht versuchen, die Staatsanwaltschaft oder die Gerichte zu beeinflussen", wurde er von schwedischen Medien zitiert.

Der in New York geborene Mayers musste nach seiner Festnahme mehrere Auftritte seiner derzeitigen Europatournee absagen. Mayers feierte 2011 seinen Durchbruch mit dem Mixtape "Live. Love. ASAP". 2013 folgte das Album "Long. Live. ASAP".

(sda / dpa / afp)

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