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Besucher posieren neben einem Porträt von Neil Armstrong im Armstrong Air & Space Museum: Fünfzig Jahre nach der ersten Landung des Menschen auf dem Mond gedenken US-Amerikaner vielerorts dem historischen Ereignis.
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International|20.07.2019

US-Amerikaner gedenken Mondlandung vor 50 Jahren

WASHINGTON/CAPE CANAVERAL - Die USA gedenken dem Jubiläum der Mondlandung vor 50 Jahren. Die Trump-Regierung kündigt eine Renaissance der Raumfahrt an, aber wie genau die aussieht, ist unklar.

Besucher posieren neben einem Porträt von Neil Armstrong im Armstrong Air & Space Museum: Fünfzig Jahre nach der ersten Landung des Menschen auf dem Mond gedenken US-Amerikaner vielerorts dem historischen Ereignis.

WASHINGTON/CAPE CANAVERAL - Die USA gedenken dem Jubiläum der Mondlandung vor 50 Jahren. Die Trump-Regierung kündigt eine Renaissance der Raumfahrt an, aber wie genau die aussieht, ist unklar.

Fünfzig Jahre nach der ersten Landung des Menschen auf dem Mond am 20. Juli 1969 (US-Zeit) haben die US-Amerikaner vielerorts dem historischen Ereignis gedacht. In Washington waren bereits seit Tagen Fotos und Videobilder der Apollo-Mission auf das knapp 170 Meter hohe Washington Monument projiziert worden, den Obelisken im Zentrum der Museumsmeile der Stadt.

Pence bekräftigt US-Pläne

Zu tropischen Temperaturen fand das Spektakel seit Dienstag jeden Abend Tausende Besucher. Das Luft- und Raumfahrtmuseum Smithsonian hatte zudem ein dreitägiges Festival ausgerufen.

Am Samstag würdigte Vizepräsident Mike Pence im Kennedy Space Center in Florida den Erfolg der Apollo-11-Mission. "Der Mond war eine Entscheidung, eine amerikanische Entscheidung", sagte er. "Und für einen kurzen Moment waren alle Völker der Erde wirklich eins."

Pence bekräftigte US-Pläne für eine neue Mondmission namens Artemis, die bis 2024 erneut Menschen auf den Mond bringen soll. "Die nächsten Männer und die erste Frau auf dem Mond werden Amerikaner sein. Wir werden Wochen und Monate auf der Mondoberfläche verbringen", kündigte er an. "Dieses Mal werden wir bleiben."

Renaissance der Raumfahrt angekündigt

US-Präsident DonaldTrump hatte bereits am Freitag erklärt, dass in den Vereinigten Staaten die Raumfahrt neu aufleben soll. Der Präsident kündigt öffentlich auch immer wieder eine sogenannte "Space Force" mit Militärstreitkräften im Weltall an. Details und konkrete Finanzierung dieser Ideen sind noch unklar.

Trump empfing die beiden noch lebenden Astronauten der "Apollo 11"-Mission im Weissen Haus. Das Jubiläum am Samstag sei ein "grosser Tag" für die USA, sagte Trump bei dem Treffen mit Michael Collins (88) und Buzz Aldrin (89) im Oval Office. Der dritte Astronaut und erste Mensch auf dem Mond, Neil Armstrong, war 2012 gestorben. Sein Sohn und weitere Familienmitglieder waren bei dem Empfang im Weissen Haus dabei.

Gedenkminute

Raumfahrtfans hatten am Samstag ausserdem zu einer Gedenkminute um 21.17 Uhr MEZ aufgerufen, dem Moment, zu dem das Landemodul mit Neil Armstrong und Buzz Aldrin an Bord im Jahr 1969 auf dem Mond aufsetzte.

Die "New York Times" hat das Ereignis in ihrer Wochenendausgabe mit fast zwei Dutzend Sonderseiten gewürdigt. Sie veröffentlichte unter anderem das originale Titelblatt vom Tag nach der erfolgreichen Mondlandung und ein ausführliches Special über Edward Dwight Junior, einen afroamerikanischen Astronauten, der zwar für die Mondmission von der Nasa trainiert wurde, aber letztlich nicht daran teilnehmen durfte.

Am 20. Juli (21. Juli MEZ) vor genau einem halben Jahrhundert hatten die Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen den Mond betreten. Millionen Menschen verfolgten das Geschehen live am Fernseher oder Radio, das Ereignis schrieb Raumfahrtgeschichte und brannte sich ins kollektive Menschheitsgedächtnis ein.

(sda / dpa)

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