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Nach dem Einsturz eines vierstöckigen Gebäudes im indischen Bundesstaat Himachal Pradesh suchen Rettungskräfte nach Verschütteten. Zwölf Menschen konnten bisher nur tot geborgen werden.
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International|15.07.2019

Mindestens zwölf Tote bei Hauseinsturz wegen Monsunregens in Indien

NEU DELHI - Beim Einsturz eines Hauses infolge heftiger Monsunregen sind im Norden Indiens mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Das vierstöckige Gebäude an einem Hang im Bundesstaat Himachal Pradesh stürzte am Sonntag ein, nachdem es tagelang heftig geregnet hatte.

Nach dem Einsturz eines vierstöckigen Gebäudes im indischen Bundesstaat Himachal Pradesh suchen Rettungskräfte nach Verschütteten. Zwölf Menschen konnten bisher nur tot geborgen werden.

NEU DELHI - Beim Einsturz eines Hauses infolge heftiger Monsunregen sind im Norden Indiens mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Das vierstöckige Gebäude an einem Hang im Bundesstaat Himachal Pradesh stürzte am Sonntag ein, nachdem es tagelang heftig geregnet hatte.

Rettungskräfte suchten in den Trümmern noch nach mindestens sieben Vermissten, wie die Behörden am Montag mitteilten. Ein Soldat, der aus den Trümmern gerettet wurde, berichtete, in dem Restaurant in dem Gebäude nahe der Stadt Solan hätten sich einige Menschen zu einer Feier versammelt, "aber plötzlich bebte das Gebäude und stürzte ein".

Solche Unglücke kommen in der Monsunzeit häufig vor, weil baufällige Gebäude dem Dauerregen nicht standhalten. Die Monsunzeit in Südasien dauert von Juni bis September.

Durch die aktuellen Regenfälle kamen in der Region bereits mehr als hundert Menschen ums Leben, davon allein 67 durch Überschwemmungen und Erdrutsche in Nepal. 30 weitere Menschen werden in dem Himalaya-Staat nach Polizeiangaben noch vermisst.

Obwohl sich der Regen abschwächte, zeigten sich die nepalesischen Behörden weiter besorgt. So müssten die vielen Menschen umgesiedelt und untergebracht werden, die durch die Unwetter ihre Häuser verloren hatten, sagte ein Polizeisprecher. Ausserdem werde der Ausbruch von Epidemien durch verunreinigtes Wasser befürchtet.

In Bangladesh wurden seit dem 9. Juli mindestens 29 Todesopfer registriert, davon 18 durch Blitzschläge. Zudem kamen zehn Menschen in den überfüllten Rohingya-Flüchtlingslagern im Südosten Bangladeschs ums Leben. Dort wurden ausserdem tausende Hütten durch die Regenfälle zerstört.

(sda / dpa)

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