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Starker Auftritt beim Davis-Cup-Final in Madrid: Rafael Nadal
Sport
International|20.11.2019

Djokovic souverän, Murray nervenstark, Nadal unzufrieden

TENNIS - Nach Rafael Nadal starten auch Novak Djokovic und Andy Murray erfolgreich in das Davis-Cup-Finalturnier in Madrid. Allerdings musste Grossbritannien trotz Murrays Einzelsieg zittern.

Starker Auftritt beim Davis-Cup-Final in Madrid: Rafael Nadal

TENNIS - Nach Rafael Nadal starten auch Novak Djokovic und Andy Murray erfolgreich in das Davis-Cup-Finalturnier in Madrid. Allerdings musste Grossbritannien trotz Murrays Einzelsieg zittern.

Der Grund für die Geduldsprobe Grossbritanniens lag in der Niederlage von Daniel Evans gegen Robin Haase im zweiten Einzel. Der 29-jährige Brite verlor 6:3, 6:7 (5:7), 4:6, nachdem er im zweiten Satz beim Stand von 5:4 zur Entscheidung hatte aufschlagen können. Den entscheidenden Punkt für die Briten spielte Andys Bruder Jamie Murray an der Seite von Neal Skupski gegen das niederländische Doppel Wesley Mühlhofer/Jean-Julien Rojer ein.

Nichts anbrennen liess Mitfavorit Serbien beim 3:0-Sieg gegen Japan. Der Weltranglisten-Zweite Novak Djokovic benötigte für sein 6:1, 6:2 über Yoshihito Nishioka (ATP 73) nur etwas mehr als eine Stunde. In allen drei Partien in diesem einseitigen Duell gewann der Aussenseiter keinen Satz.

Happiges Programm für Gastgeber Spanien

Beim 2:1-Sieg von Gastgeber Spanien gegen Russland am späten Dienstagabend sorgte besonders die Anspielzeit des entscheidenden Doppels für Aufregung. Weit nach Mitternacht machten Marcel Granollers/Feliciano Lopez gegen Karen Chatschanow/Andrej Rublew den gelungenen Einstand Spaniens perfekt.

Nadal, der davor das zweite Einzel gegen Chatschanow mit 6:3, 7:6 (9:7) zu seinen Gunsten entschieden hatte, kritisierte das späte Ende. "Die Matches gehen gegen 2 Uhr morgens zu Ende, mit dem ganzen Adrenalin schläft man nicht vor 4 Uhr", monierte der 33-jährige Spanier. "Am nächsten Tag muss man wieder spielen, und die Zuschauer müssen da arbeiten gehen."

Der Gastgeber, dessen zweiter Gruppengegner am Mittwochabend Kroatien hiess, liess sich von der kurzen Erholungszeit vorderhand nicht irritieren. Roberto Bautista Agut brauchte für den Sieg im ersten Einzel gegen Nikola Mektic (6.1, 6:3) weniger als eine Stunde.

(sda)

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