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Vasek Pospisil besiegte in Madrid Fabio Fognini (am Montag) und Reilly Opelka (am Dienstag), wodurch Kanada bereits die Viertelfinals erreicht hat
Sport
International|19.11.2019

Vasek Pospisil und Andrej Rublew die ersten Helden

TENNIS - Der Kanadier Vasek Pospisil (ATP 150) und der Russe Andrej Rublew (ATP 23) übernehmen im "neuen" Davis Cup die ersten Hauptrollen.

Vasek Pospisil besiegte in Madrid Fabio Fognini (am Montag) und Reilly Opelka (am Dienstag), wodurch Kanada bereits die Viertelfinals erreicht hat

TENNIS - Der Kanadier Vasek Pospisil (ATP 150) und der Russe Andrej Rublew (ATP 23) übernehmen im "neuen" Davis Cup die ersten Hauptrollen.

Pospisil und Rublew führten mit zwei Einzelsiegen an den ersten zwei Spieltagen ihre Teams an die Pforte zu den Viertelfinals.

Der 29-jährige Kanadier Vasek Pospisil überraschte zweimal. Auf das 7:6, 7:5 vom Montag gegen Fabio Fognini (ATP 12) liess Pospisil einen 7:6, 7:6-Erfolg über den Amerikaner Reilly Opelka (ATP 36) folgen. Pospisil belegt in der Weltrangliste lediglich Platz 150. Weil auch Kanadas zweiter Einzelspieler, Denis Shapovalov, beide Einzel gewann, qualifizierten sich die Kanadier als erstes Team für die Viertelfinals.

Weniger überraschend erfolgten die Siege von Andrej Rublew, der im Oktober schon das ATP-Turnier von Moskau gewonnen hatte. Rublews montäglicher Erfolg über den Kroaten Borna Gojo (6:3, 6:3) entsprach noch einem Pflichtsieg. Gegen Roberto Bautista Agut (ATP 9) hingegen gelang ihm in 2:36 Stunden mit 3:6, 6:3, 7:6 (7:0) eine Überraschung. Und die Spanier befanden sich an ihrem Heim-Davis-Cup bereits in Rücklage, noch ehe Rafael Nadal gegen Karen Chatschanow erstmals eingriff (nach Redaktionsschluss).

Ein zweiter russischer Sieg am späten Dienstagabend im "Caja Magica" - entweder von Chatschanow gegen Nadal oder anschliessend im Doppel - würden den Russen, die sich gegen Titelhalter Kroatien 3:0 durchgesetzt hatten, vorzeitig den Gruppensieg und die Qualifikation für die Viertelfinals sichern.

Russland hatte sich im Februar in Biel mit einem Sieg über das Schweizer Davis-Cup-Team für Madrid qualifiziert.

Auch Australien startete furios ins Turnier. Nick Kyrgios und Alex De Minaur sorgten gegen Kolumbien schon in den (kurzen) Einzeln für klare Verhältnisse. Kyrgios kehrte in Madrid ins australische Davis-Cup-Team zurück. Durch auffälliges Verhalten war er bei den Australiern und bei Captain Lleyton Hewitt in Ungnade gefallen. "In diesem Jahr aber hat Nick (Kyrgios) alles dafür gemacht, um ins Team zurückkehren zu können", so Lleyton Hewitt. "Im März in Indian Wells wurde die ganze Angelegenheit bereinigt."

(sda)

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