Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Sebastian Vettel sicherte sich in Suzuka zum fünften Mal den besten Startplatz
Sport
International|13.10.2019

Pole-Position für Vettel in Suzuka

AUTOMOBIL - Sebastian Vettel sichert sich im Ferrari für den Grand Prix von Japan die Pole-Position. Neben dem Deutschen steht dessen Teamkollege Charles Leclerc in der Frontreihe.

Sebastian Vettel sicherte sich in Suzuka zum fünften Mal den besten Startplatz

AUTOMOBIL - Sebastian Vettel sichert sich im Ferrari für den Grand Prix von Japan die Pole-Position. Neben dem Deutschen steht dessen Teamkollege Charles Leclerc in der Frontreihe.

In Suzuka konnte aufgeatmet werden. Nur wenige Stunden, nachdem der Taifun "Hagibis" über Stadt und Strecke gefegt war, schien für die Doppelschicht Qualifying/Rennen wieder die Sonne. Vom schweren Tropensturm blieb nur der böige Wind übrig. Immense Wassermassen gingen zwar auch in dieser Region nieder, doch Suzuka blieb im Gegensatz zu anderen Landesteilen vom Schlimmsten verschont. Verwüstungen gab es glücklicherweise keine.

Auf dem Suzuka International Racing Course hatte der Alltag die Formel 1 entsprechend schnell wieder. Der Sport stand wieder im Mittelpunkt - und dabei vor allem das Fahrer-Duo von Ferrari. Vettel, der in den vorangegangenen neun Qualifyings gegen Leclerc stets den Kürzeren gezogen hatte, entschied das teaminterne Duell gegen den Monegassen mit knapp zwei Zehnteln Vorsprung für sich. Valtteri Bottas und Lewis Hamilton stehen in den Mercedes in der zweiten Startreihe.

Vettel sicherte sich in Suzuka zum fünften Mal den besten Startplatz. In dieser Saison war er bisher einzig im Grand Prix von Kanada von ganz vorne losgefahren.

Das Duo des Teams Alfa Romeo, Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen, startet von den Plätzen 11 beziehungsweise 13. Giovinazzi verpasste das Finale mit den besten zehn um lediglich elf Hundertstel.

Aufgrund der Prognosen war die im Normalfall am Samstag im Programm stehende Qualifikation schon am Freitag abgesagt und auf den Sonntag verlegt worden. Ein drittes freies Training war unter den gegebenen Umständen nicht möglich. Die letzte Übungseinheit musste ersatzlos annulliert werden.

Es war das fünfte Mal in der Formel 1, dass das Qualifying auf den Renntag verschoben werden musste. 2004 hatten eine Taifun-Warnung und starker Regen die Verlegung in Suzuka unumgänglich gemacht, 2010 waren gleichenorts erneut heftige Niederschläge der Grund für die Umstellung des Programms verantwortlich gewesen. Beim Auftakt zur Saison 2013 in Melbourne hatte die Qualifikation in zwei Tranchen stattgefunden. Der erste Teil wurde am Samstag ausgetragen, die zweite und dritte Tranche mussten am Sonntag nachgeholt werden. 2015 schliesslich hatten auch in Austin im US-Staat Texas sintflutartige Regenfälle den Kampf um die Startplätze am Samstag verunmöglicht.

Suzuka. Grand Prix von Japan. Startaufstellung: 1 Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 1:27,064 (240,113 km/h). 2 Charles Leclerc (MON), Ferrari, 0,189 zurück. 3 Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 0,229. 4 Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 0,238. 5 Max Verstappen (NED), Red Bull-Honda, 0,787. 6 Alexander Albon (THA), Red Bull-Honda, 0,787. 7 Carlos Sainz (ESP), McLaren-Renault, 1,240. 8 Lando Norris (GBR), McLaren-Renault, 1,400. 9 Pierre Gasly (FRA), Toro Rosso-Honda, 1,772. 10 Romain Grosjean (FRA/SUI), Haas-Ferrari, 2,277. - Nach dem zweiten Teil des Qualifyings ausgeschieden: 11 Antonio Giovinazzi (ITA), Alfa Romeo-Ferrari. 12 Lance Stroll (CAN), Racing Point-Mercedes. 13 Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo-Ferrari. 14 Daniil Kwjat (RUS), Toro Rosso-Honda. 15 Nico Hülkenberg (GER), Renault. - Nach dem ersten Teil des Qualifyings ausgeschieden: 16 Daniel Ricciardo (AUS), Renault. 17 Sergio Perez (MEX), Racing Point-Mercedes. 18 George Russell (GBR), Williams-Mercedes. 19 Kevin Magnussen (DEN), Haas-Ferrari. 20 Robert Kubica (POL), Williams-Mercedes. - 20 Fahrer im Qualifying.

(sda)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Sport
International|heute 11:32
Roger Federer geht auch 2020 in Roland Garros an den Start
Volksblatt Werbung