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Noah Lyles war einmal mehr eine Klasse für sich
Sport
International|24.08.2019

Noah Lyles bricht Meeting-Rekord von Bolt

LEICHTATHLETIK - Noah Lyles, der als potenzieller Nachfolger von Sprint-Legende Usain Bolt gilt, zeigt am Diamond-League-Meeting in Paris einen weiteren starken Auftritt.

Noah Lyles war einmal mehr eine Klasse für sich

LEICHTATHLETIK - Noah Lyles, der als potenzieller Nachfolger von Sprint-Legende Usain Bolt gilt, zeigt am Diamond-League-Meeting in Paris einen weiteren starken Auftritt.

Der 22-jährige Amerikaner siegte über 200 m in 19,65 Sekunden - nur er selber war in diesem Jahr über die halbe Bahnrunde schon schneller gelaufen (19,50). Die Zeit war gleichbedeutend mit einem Meeting-Rekord, den zuvor Bolt (19,73) gehalten hatte. Lyles liess dem türkischen Weltmeister Ramil Guliyev (20,01) keine Chance.

Dreispringer Will Claye präsentierte sich ebenfalls in WM-Form. Der 28-jährige Amerikaner übertraf mit 18,06 m zum zweiten Mal in diesem Jahr die 18-Meter-Marke, nachdem er Ende Juni in Long Beach 18,14 m erreicht hatte. Insgesamt sind erst sechs Athleten weiter als 18 m gesprungen.

Tamgho tritt zurück

Einer davon ist Teddy Tamgho (18,04), der am Rande des Meetings seinen Rücktritt bekannt gab. Der 30-jährige Franzose gewann 2013 den Weltmeistertitel. In der Halle hält er mit 17,98 m immer noch den Weltrekord. Tamghos Karriere war aber auch von Verletzungen und negativen Schlagzeilen geprägt. Beispielsweise wurde er im Juni 2014 für ein Jahr gesperrt, weil er für drei Dopingkontrollen nicht zur Verfügung gestanden hatte.

Im Stabhochsprung siegte Sam Kendricks mit 6,00 m. Der 26-jährige Amerikaner hatte schon einen Monat zuvor in Des Moines die "magische" Marke (6,06) geknackt. Über 400 m Hürden gelang Karsten Warholm eine weitere überzeugende Leistung. Der 23-jährige Norweger war mit 47,26 Sekunden eine Klasse für sich und blieb nur 14 Hundertstel über dem eigenen, im Juli in London erzielten Europarekord. Auch die 15,05 m der Venezolanerin Yulimar Rojas im Dreisprung konnten sich sehen lassen. Alle drei scheinen für eine erfolgreiche Titelverteidigung an den Weltmeisterschaften in Doha (27. September bis 6. Oktober) bestens gerüstet zu sein.

(sda)

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