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Der Schweizer Nationaltrainer Timo Lippuner (rechts) instruiert sein Team
Sport
International|24.08.2019

Schweizerinnen verlieren auch gegen die Slowakei

VOLLEYBALL - Die Schweizer Volleyballerinnen verlieren an der EM auch ihr zweites Spiel. Nach der 0:3-Auftaktniederlage gegen Deutschland bleiben sie in Bratislava auch gegen Co-Gastgeber Slowakei ohne Satzgewinn.

Der Schweizer Nationaltrainer Timo Lippuner (rechts) instruiert sein Team

VOLLEYBALL - Die Schweizer Volleyballerinnen verlieren an der EM auch ihr zweites Spiel. Nach der 0:3-Auftaktniederlage gegen Deutschland bleiben sie in Bratislava auch gegen Co-Gastgeber Slowakei ohne Satzgewinn.

Vom Duell mit den Osteuropäerinnen hatte sich das Schweizer Team einiges erhofft. Sogar von einem Sieg hatte man geträumt. Am Ende mussten sich die jungen Schweizerinnen, die alle ihre erste EM bestreiten, aber neidlos anerkennen, dass der Gegner einfach stärker war.

Den Slowakinnen war es ausgezeichnet gelungen, den Schwung aus dem überraschend klaren 3:0-Auftaktsieg gegen Spanien mitzunehmen. Mit den über 4000 Zuschauern im Rücken vermochten sie ihre Vorteile sowohl im Angriff wie auch im Block auszuspielen. Für die Schweiz kam erschwerend dazu, dass sie praktisch während der gesamten Partie einem Rückstand nachrennen musste.

"Die Slowakinnen haben heute sehr stark gespielt", zollte Nationaltrainer Timo Lippuner dem Gegner Respekt. "Ich bin jedoch nicht enttäuscht. Das Team hat viel probiert und auch Risiko genommen. Am Ende hat es einfach nicht gereicht."

Als der Gegner im dritten Durchgang etwas nachliess, stemmten sich die Schweizerinnen vehement dagegen, das Feld erneut ohne Satzgewinn zu verlassen. Sie schafften nach einem 12:16-Rückstand noch einmal den Ausgleich. Allen voran Maja Storck, mit 15 Punkten die erfolgreichste Schweizer Spielerin, nahm in dieser Phase im Angriff viel Risiko und hielt die Schweizer Hoffnungen auf einen Satzgewinn aufrecht - ohne Erfolg. "Den dritten Satz zu gewinnen, wäre eine schöne Belohnung gewesen für unser Aufbäumen", so Lippuner.

Nach der Niederlage gegen die Slowakei dürfte der Traum von einer Achtelfinal-Qualifikation für die Schweizerinnen vom Tisch sein. Am Sonntag wartet mit Russland ein europäisches Schwergewicht. Der Rekord-Welt- und -Europameister gilt als der stärkster der fünf Schweizer Vorrundengegner.

Nach einer kleinen Verschnaufpause folgt am Dienstag dann das Duell gegen Spanien, ehe am Donnerstag zum Abschluss noch der Vergleich mit Weissrussland ansteht. Die beiden Teams sind zwar wie die Schweiz noch ohne Punkte, sie dürfen sich angesichts der Stärkeverhältnisse aber weitaus mehr Chancen ausrechnen, als eines von vier Teams in der Sechsergruppe die K.o.-Phase zu erreichen.

(sda)

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