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Zu diesem Zeitpunkt war beim Belgier Wout van Aert alles noch in Ordnung - einige Kilometer später stürzte und verletzte er sich
Sport
International|19.07.2019

Tour für Wout van Aert und Maximilian Schachmann beendet

RAD - Für den Belgier Wout van Aert und den Deutschen Maximilian Schachmann geht die 106. Tour de France nach Stürzen verletzungsbedingt vorzeitig zu Ende.

Zu diesem Zeitpunkt war beim Belgier Wout van Aert alles noch in Ordnung - einige Kilometer später stürzte und verletzte er sich

RAD - Für den Belgier Wout van Aert und den Deutschen Maximilian Schachmann geht die 106. Tour de France nach Stürzen verletzungsbedingt vorzeitig zu Ende.

Wout van Aert steuerte auf dem vorletzten Kilometer des 27,2 km langen Zeitfahrens in Pau eine enge Rechtskurve zu direkt an. Als Folge davon blieb er mit seinem Lenker an der Streckenabsperrung hängen. Der Tour-Debütant aus Belgien, am Dienstag noch gefeierter Sprintsieger der 10. Etappe nach Albi, blieb mehrere Minuten mit schmerzverzerrtem Gesicht am Unfallort liegen.

Später vermeldete sein Team Jumbo-Visma eine tiefe Fleischwunde am rechten Oberschenkel. Van Aert hatte im Zeitfahren zu den Favoriten auf den Sieg gehört. Bei der letzten Zwischenzeit lag der 24-Jährige an siebter Stelle. Er wurde bereits am Freitag operiert und müsse "noch ein paar Tage im Spital bleiben", wie das Team mitteilte.

Auch Maximilian Schachmann kann die Frankreich-Rundfahrt nicht fortsetzen. Der deutsche Strassenmeister aus Berlin, ebenfalls ein Tour-Neuling, war bei seinem Sturz im Zeitfahren auf die linke Hand gefallen. Im Gegensatz zu van Aert, der mit der Ambulanz abtransportiert werden musste, konnte der 25-jährige Profi vom Team Bora-Hansgrohe unter grossen Schmerzen die letzten paar 100 m bis zur Ziellinie noch absolvieren. Bei der anschliessenden ärztlichen Untersuchung wurden drei Mittelhandknochenbrüche der linken Hand festgestellt.

(sda)

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