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Johannes Thingnes Bö nimmt die Scheibe ins Visier.
Sport
International|14.03.2019

Norwegen Weltmeister in der Single-Mixed-Staffel

BIATHLON - Norwegen gewinnt an den Weltmeisterschaften im schwedischen Östersund Gold in der Single-Mixed-Staffel. Die Disziplin, ähnlich dem Team-Sprint im Langlauf, steht an Titelkämpfen erstmals im Programm.

Johannes Thingnes Bö nimmt die Scheibe ins Visier.

BIATHLON - Norwegen gewinnt an den Weltmeisterschaften im schwedischen Östersund Gold in der Single-Mixed-Staffel. Die Disziplin, ähnlich dem Team-Sprint im Langlauf, steht an Titelkämpfen erstmals im Programm.

Marte Olsbu Röiseland und Johannes Thingnes Bö setzten sich nach je zwei Einsätzen und total acht Schiessen vor den Duos aus Italien und Schweden durch. Die Schweiz trat zu den 13,5 km mit Aita Gasparin und Serafin Wiestner nicht in Bestbesetzung an. Die beiden klassierten sich unter 28 Nationen im 14. Rang.

Der Saisondominator Bö liess sich bei seinem fünften Wettkampf in Östersund die dritte Goldmedaille umhängen. Zuvor hatte er bereits in der Mixed-Staffel und im Sprint das Ziel als Erster erreicht. Der Norweger bestreitet als einer der wenigen Athleten alle sieben möglichen Einsätze der Weltmeisterschaften. Am Wochenende folgen noch die Männer-Staffel und der Massenstart.

Eingeführt wurde die Single-Mixed-Staffel auch, um schwächeren Nationen mit wenigen Top-Athleten eine Medaillenchance zu geben. Der gewünschte Effekt traf nicht ein. Benjamin Weger und Lena Häcki beispielsweise, die auf dem Papier das stärkste Schweizer Duo bilden, verzichteten auf das Mammut-Programm. Sie bündeln ihre Kräfte. Mit Röiseland und Bö, Dorothea Wierer und Lukas Hofer aus dem Südtirol sowie Hanna Öberg und Sebastian Samuelsson aus Schweden standen ausnahmslos Top-Athleten aus Top-Nationen auf dem Podest.

Aita Gasparin und Wiestner blieben im hochkarätigen Feld chancenlos. Die jüngste der Gasparin-Schwestern, die in der Loipe nicht mithalten kann, büsste zur ersten Ablösung bereits eine halbe Minute ein, obwohl sie alle zehn Scheiben auf Anhieb abgeräumt hatte. Wiestner erwischte zudem nicht den besten Tag. Er musste sogar eine Strafrunde drehen, nachdem er auch mit drei Nachladern nicht alle fünf Scheiben getroffen hatte.

(sda)

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