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ARCHIV - Nach dem ungeklärten Tod von Mahsa Amini sind im ganzen Iran Massenproteste gegen das Regime und die strengen islamischen Gesetze ausgebrochen. Bei dem strikten, gewalttätigen Vorgehen der Polizei gegen die Demonstranten wurde unter anderem der Zugang zu Instagram unterbrochen, einer der wenigen verfügbaren westlichen Social-Media-Plattformen. Seither dringen nur noch wenige aktuelle Bilder und Videos durch. Foto: Uncredited/AP/dpa
Politik
International|29.09.2022

Proteste im Iran: Präsident Raisi stimmt versöhnliche Töne an

TEHERAN - Angesichts der andauernden Proteste im Iran hat Präsident Ebrahim Raisi erstmals versöhnliche Töne angestimmt. "Ich habe schon immer gesagt, dass wir unserer Toleranzschwelle bezüglich Kritik und auch Protesten erhöhen sollten", sagte Raisi am Mittwoch. Der Weg dahin ist laut Raisi offen, man könnte im Land dazu auch Zentren für Diskussionen eröffnen. "Auch die Umsetzung der Gesetze könnte reformiert und revidiert werden. Dies würde dem Land sogar nützen", sagte der Kleriker in einem Live-Interview des Staatssenders Irib. Er liess jedoch offen, welche Gesetze revidiert werden könnten und ob auch islamische Gesetze wie das Kopftuchverbot dazu gehören.

ARCHIV - Nach dem ungeklärten Tod von Mahsa Amini sind im ganzen Iran Massenproteste gegen das Regime und die strengen islamischen Gesetze ausgebrochen. Bei dem strikten, gewalttätigen Vorgehen der Polizei gegen die Demonstranten wurde unter anderem der Zugang zu Instagram unterbrochen, einer der wenigen verfügbaren westlichen Social-Media-Plattformen. Seither dringen nur noch wenige aktuelle Bilder und Videos durch. Foto: Uncredited/AP/dpa

TEHERAN - Angesichts der andauernden Proteste im Iran hat Präsident Ebrahim Raisi erstmals versöhnliche Töne angestimmt. "Ich habe schon immer gesagt, dass wir unserer Toleranzschwelle bezüglich Kritik und auch Protesten erhöhen sollten", sagte Raisi am Mittwoch. Der Weg dahin ist laut Raisi offen, man könnte im Land dazu auch Zentren für Diskussionen eröffnen. "Auch die Umsetzung der Gesetze könnte reformiert und revidiert werden. Dies würde dem Land sogar nützen", sagte der Kleriker in einem Live-Interview des Staatssenders Irib. Er liess jedoch offen, welche Gesetze revidiert werden könnten und ob auch islamische Gesetze wie das Kopftuchverbot dazu gehören.

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