dpatopbilder - HANDOUT - Die Lecks bei Nordstream 1 und 2 haben gezeigt, wie schnell die kritische Infrastruktur der EU lahmgelegt werden kann. Wer dahinter steckt, ist noch unklar. Dennoch ist es für die EU-Innenkommisarin Ylva Johansson ein Grund, Maßnahmen zu ergreifen und schnell zu handeln. Foto: Danish Defence Command/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
Politik
International|29.09.2022

EU-Innenkommissarin kündigt nach Pipeline-Lecks Belastungstests an

BERLIN - EU-Innenkommissarin Ylva Johansson hat die mutmassliche Sabotage an den Ostsee-Pipelines Nord Stream 1 und 2 als Warnruf bezeichnet und einen Belastungstest für die kritische Infrastruktur in Europa angekündigt. "Wir (die EU-Kommission) werden uns jetzt an alle Mitgliedstaaten wenden und wir werden einen Belastungstest durchführen in Bezug auf die kritische Infrastruktur", sagte die Schwedin am Mittwochabend im ZDF-"heute journal". Angesichts der Lecks in den Pipelines sprach sie von einem "Anschlag", der eine "Eskalation" und "eine Bedrohung" sei. "Soweit ich es beurteilen kann, ist es ein sehr intelligenter Anschlag, der nicht verübt worden sein kann von einer normalen Gruppe von Menschen", sagte die Kommissarin. Das Risiko sei gross, dass ein Staat dahinter stehe. "Wir haben natürlich einen Verdacht. Aber es ist zu früh, das abschliessend zu beurteilen."

dpatopbilder - HANDOUT - Die Lecks bei Nordstream 1 und 2 haben gezeigt, wie schnell die kritische Infrastruktur der EU lahmgelegt werden kann. Wer dahinter steckt, ist noch unklar. Dennoch ist es für die EU-Innenkommisarin Ylva Johansson ein Grund, Maßnahmen zu ergreifen und schnell zu handeln. Foto: Danish Defence Command/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

BERLIN - EU-Innenkommissarin Ylva Johansson hat die mutmassliche Sabotage an den Ostsee-Pipelines Nord Stream 1 und 2 als Warnruf bezeichnet und einen Belastungstest für die kritische Infrastruktur in Europa angekündigt. "Wir (die EU-Kommission) werden uns jetzt an alle Mitgliedstaaten wenden und wir werden einen Belastungstest durchführen in Bezug auf die kritische Infrastruktur", sagte die Schwedin am Mittwochabend im ZDF-"heute journal". Angesichts der Lecks in den Pipelines sprach sie von einem "Anschlag", der eine "Eskalation" und "eine Bedrohung" sei. "Soweit ich es beurteilen kann, ist es ein sehr intelligenter Anschlag, der nicht verübt worden sein kann von einer normalen Gruppe von Menschen", sagte die Kommissarin. Das Risiko sei gross, dass ein Staat dahinter stehe. "Wir haben natürlich einen Verdacht. Aber es ist zu früh, das abschliessend zu beurteilen."

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