ARCHIV - Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach, Inspekteur der Deutschen Marine, vor dem Marinekommando. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa
Politik
International|22.01.2022

Ukrainisches Aussenministerium beruft deutsche Botschafterin ein

BERLIN/KIEW - Vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts hat ein führender deutscher Militär mit Aussagen zu Russland für Irritation gesorgt. Der Vizeadmiral und Chef der Deutschen Marine, Kay-Achim Schönbach, äusserte bei einem Auftritt in Indien Verständnis für den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Zudem sagte er zum Konflikt zwischen Russland und der Ukraine: "Die Halbinsel Krim ist weg, sie wird nicht zurückkommen." Dass sich Russland ukrainisches Territorium aneignen wolle, sei "Nonsens". Das ukrainische Aussenministerium bestellte nach Angaben vom Samstag die deutsche Botschafterin in der Ukraine, Anka Feldhusen, ein. Das Verteidigungsministerium in Berlin distanzierte sich von Schönbachs Äusserungen.

ARCHIV - Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach, Inspekteur der Deutschen Marine, vor dem Marinekommando. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

BERLIN/KIEW - Vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts hat ein führender deutscher Militär mit Aussagen zu Russland für Irritation gesorgt. Der Vizeadmiral und Chef der Deutschen Marine, Kay-Achim Schönbach, äusserte bei einem Auftritt in Indien Verständnis für den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Zudem sagte er zum Konflikt zwischen Russland und der Ukraine: "Die Halbinsel Krim ist weg, sie wird nicht zurückkommen." Dass sich Russland ukrainisches Territorium aneignen wolle, sei "Nonsens". Das ukrainische Aussenministerium bestellte nach Angaben vom Samstag die deutsche Botschafterin in der Ukraine, Anka Feldhusen, ein. Das Verteidigungsministerium in Berlin distanzierte sich von Schönbachs Äusserungen.

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