Politik
International|13.10.2021

Israel droht Iran im Atomstreit und spricht von "Gewaltanwendung"

WASHINGTON - Israel hat dem Iran im Atomkonflikt erneut mit deutlichen Worten gedroht. "Wir wissen, dass es Momente gibt, in denen Nationen Gewalt anwenden müssen, um die Welt vor dem Bösen zu schützen", sagte Israels Aussenminister Jair Lapid am Mittwoch in Washington bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten, Antony Blinken und Abdullah bin Sajid. "Wenn ein Terrorregime im Begriff ist, sich eine Atomwaffe zu beschaffen, müssen wir handeln und deutlich machen, dass die zivilisierte Welt dies nicht zulassen wird", so Lapid. Israel behalte sich das Recht vor, zu jedem Zeitpunkt und auf jede Weise zu handeln. "Das ist nicht nur unser Recht, es ist auch unsere Verantwortung."

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Ungarn: Bürger wählten Aussenseiter zum Herausforderer von Orban

BUDAPEST - Der konservative und parteilose Aussenseiter Peter Marki-Zay wird als Oppositionskandidat den rechtsnationalen Ministerpräsidenten Viktor Orban bei der Parlamentswahl 2022 herausfordern. Der 49-Jährige gewann eine von der Opposition organisierte Vorwahl mit deutlichem Vorsprung vor seiner sozialdemokratischen Rivalin Klara Dobrev, wie die Vorwahlkommission am Sonntagabend nach Auszählung aller Stimmen mitteilte. Demnach kam Marki-Zay auf 56,71 Prozent der Stimmen und Dobrev auf 43,29 Prozent.