Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
ARCHIV - Brasiliens Umweltminister Ricardo Salles spricht auf einer Pressekonferenz. Angesichts von Ermittlungen ist er nun zurückgetreten. Foto: Marcelo Camargo/Agência Brasil/Agencia Brazil/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
Politik
International|24.06.2021

Brasiliens umstrittener Umweltminister Salles räumt seinen Posten

BRASÍLIA - Angesichts von Ermittlungen wegen seiner mutmasslichen Verwicklung in illegalen Holzhandel ist der brasilianische Umweltminister Ricardo Salles zurückgetreten. "Ich habe in diesen zweieinhalb Jahren viele Anfeindungen erlebt", sagte er am Mittwoch. Der rechte Präsident Jair Bolsonaro dankte seinem scheidenden Umweltminister. "Lieber Ricardo Salles, Sie sind Teil der Geschichte. Die Verbindung von Landwirtschaft und Umwelt ist eine nahezu perfekte Ehe", sagte der Staatschef. "Es ist aber nicht einfach, dieses Ministerium zu führen. Was übrig bleibt, sind manchmal nur ein Haufen Prozesse."

ARCHIV - Brasiliens Umweltminister Ricardo Salles spricht auf einer Pressekonferenz. Angesichts von Ermittlungen ist er nun zurückgetreten. Foto: Marcelo Camargo/Agência Brasil/Agencia Brazil/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

BRASÍLIA - Angesichts von Ermittlungen wegen seiner mutmasslichen Verwicklung in illegalen Holzhandel ist der brasilianische Umweltminister Ricardo Salles zurückgetreten. "Ich habe in diesen zweieinhalb Jahren viele Anfeindungen erlebt", sagte er am Mittwoch. Der rechte Präsident Jair Bolsonaro dankte seinem scheidenden Umweltminister. "Lieber Ricardo Salles, Sie sind Teil der Geschichte. Die Verbindung von Landwirtschaft und Umwelt ist eine nahezu perfekte Ehe", sagte der Staatschef. "Es ist aber nicht einfach, dieses Ministerium zu führen. Was übrig bleibt, sind manchmal nur ein Haufen Prozesse."

Plus-Artikel

Lies unsere digitalen Premiuminhalte

Sie erwarten interessante Inhalte in diesem Plus-Artikel.

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Politik
International|vor 1 Stunde
US-Militärpräsenz im Irak ab Jahresende kein Kampfeinsatz mehr

WASHINGTON - Die USA wollen ihren Kampfeinsatz im Irak offiziell beenden und sich künftig ganz auf die Ausbildung und Beratung der Sicherheitskräfte in dem Land konzentrieren. Verbliebene Kampftruppen sollen den Irak bis zum Jahresende verlassen, hiess es in einer am Montag (Ortszeit) vom US-Aussenministerium verbreiteten gemeinsamen Erklärung beider Regierungen. Die Rolle der internationalen Soldaten im Irak sei es, die Regierung bei ihrem Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu unterstützen.

Volksblatt Werbung