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Politik
International|16.05.2021

Zivilprozess um Schmerzensgeld nach Terroranschlag von Wien

WIEN - Rund ein halbes Jahr nach dem Terroranschlag von Wien kommt es zu einem Prozess um Schmerzensgeld und Schadenersatz. Das Landesgericht für Zivilrechtssachen in Wien wird am Montag über die Klage einer Hinterbliebenen verhandeln. Die Mutter einer 24-jährigen getöteten Kunststudentin aus dem Raum München macht geltend, dass die Republik Österreich Hinweisen im Vorfeld des Anschlags nicht genügend nachgegangen sei. Nach Ansicht ihres Anwalts hätte den Fahndern des Verfassungsschutzes auffallen müssen, dass der spätere Täter unter anderem versucht hat, Munition für eine Kalaschnikow zu kaufen.

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International|vor 44 Minuten
Moskau führt Corona-Pflichtimpfungen in Unternehmen ein

MOSKAU - Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen verpflichtet Russlands Hauptstadt Moskau eine Reihe von Unternehmen, mindestens 60 Prozent ihrer Mitarbeiter impfen zu lassen. Unter anderem im Handel, in der Gastronomie sowie im Bildungs-, Kultur- und Sportbereich soll diese Impfquote bis Mitte August erfüllt sein, wie aus einer Anordnung der obersten Amtsärztin Moskaus, Jelena Andrejewa, hervorgeht. Die neue Regelung gilt auch für staatliche und kommunale Einrichtungen. Insgesamt seien mehr als zwei Millionen Moskauer betroffen, sagte Vize-Bürgermeisterin Anastassija Rakowa.

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