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Sogar die Autokennzeichen sind in der US-Hauptstadt Washington ein Zeichen des Protests: «End Taxation without Representation» (in etwa: Schluss mit Besteuerung ohne Vertretung) stanzen die Behörden in Großbuchstaben auf die Nummernschilder. Foto: Can Merey/dpa
Politik
International|08.05.2021

Wird die US-Hauptstadt Washington der 51. Bundesstaat?

WASHINGTON - Sogar die Autokennzeichen sind in der US-Hauptstadt Washington ein Zeichen des Protests: "End Taxation without Representation" (in etwa: Schluss mit Besteuerung ohne Vertretung) stanzen die Behörden in Grossbuchstaben auf die Nummernschilder. Die gut 700 000 Hauptstadtbewohner müssen Steuern zahlen, sind aber nicht stimmberechtigt im Kongress vertreten. Das hat historische Gründe, die auch im Rassismus verwurzelt sind. Die Demokraten von US-Präsident Joe Biden wollen Washington nun zum 51. Bundesstaat der USA machen und den Bürgern dort volles Stimmrecht geben - allerdings nicht nur aus selbstlosen Motiven.

Sogar die Autokennzeichen sind in der US-Hauptstadt Washington ein Zeichen des Protests: «End Taxation without Representation» (in etwa: Schluss mit Besteuerung ohne Vertretung) stanzen die Behörden in Großbuchstaben auf die Nummernschilder. Foto: Can Merey/dpa

WASHINGTON - Sogar die Autokennzeichen sind in der US-Hauptstadt Washington ein Zeichen des Protests: "End Taxation without Representation" (in etwa: Schluss mit Besteuerung ohne Vertretung) stanzen die Behörden in Grossbuchstaben auf die Nummernschilder. Die gut 700 000 Hauptstadtbewohner müssen Steuern zahlen, sind aber nicht stimmberechtigt im Kongress vertreten. Das hat historische Gründe, die auch im Rassismus verwurzelt sind. Die Demokraten von US-Präsident Joe Biden wollen Washington nun zum 51. Bundesstaat der USA machen und den Bürgern dort volles Stimmrecht geben - allerdings nicht nur aus selbstlosen Motiven.

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