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Politik
International|04.05.2021

UN verurteilen Polizeigewalt bei Protesten in Kolumbien

CALI - Nach tagelangen Protesten in Kolumbien gegen eine umstrittene Steuerreform und dem Rücktritt des Wirtschaftsministers zeigen sich die Vereinten Nationen alarmiert wegen Berichten über exzessive Polizeigewalt. "Wir sind äusserst besorgt über die Informationen, die wir heute über eine unbestätigte Anzahl von getöteten und verletzten Menschen in Cali erhalten", schrieb die Vertreterin der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte in dem südamerikanischen Land, Juliette de Rivero, am Dienstag auf Twitter.

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International|vor 43 Minuten
DR Kongo: Militär übernimmt Kontrolle in zwei Provinzen

GOMA - Im Osten der Demokratischen Republik Kongo gilt in den beiden Provinzen Nord-Kivu und Ituri seit Donnerstag der sogenannte Belagerungszustand. Damit kontrolliert auf Anordnung des Präsidenten Félix Tshisekedi bis auf weiteres das Militär die Verwaltung und die Polizei - und es hat ab sofort das Recht, Zivilisten festzunehmen und strafrechtlich zu verfolgen. Der Präsident begründete den Schritt mit zunehmender Gewalt und Vertreibung in den beiden Provinzen. In der Stadt Goma gingen Sicherheitskräfte mit Tränengas gegen Demonstranten vor, die gegen die neue Militärpräsenz demonstrierten.

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