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Politik
International|13.04.2021

Proteste gegen US-Polizei nach erneuter Tötung eines Schwarzen

MINNEAPOLIS - Breonna Taylor, George Floyd - und nun auch Daunte Wright: Die Liste der von der Polizei in den USA getöteten Schwarzen ist erneut länger, die Debatte über notwendige Konsequenzen noch hitziger geworden. Ihre Schicksale haben zu massiven Protesten geführt und grelles Licht auf das Handeln der Polizei geworfen: Immer wieder kommt es im Umgang der Sicherheitskräfte mit Afroamerikanern und anderen Schwarzen zu Rassismus und Gewalt. "Diese Epidemie der Ungerechtigkeit muss ein Ende haben", fordert die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi. Die schwarze Vizepräsidentin Kamala Harris meint: "Daunte Wright sollte noch bei uns sein." Das Land brauche Gerechtigkeit. "Dauntes Familie muss wissen, wieso ihr Kind tot ist."

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International|vor 1 Stunde
Sea-Eye: 172 Menschen im Mittelmeer gerettet - weitere 50 entdeckt

ROM - Das Seenotrettungsschiff "Sea-Eye 4" hat nach Angaben der Betreiberorganisation Sea-Eye am Sonntag 172 Migranten von hochseeuntauglichen Holzbooten auf dem Mittelmeer gerettet. Ein Einsatz an einem weiteren Boot mit 50 Menschen stehe noch bevor, teilte Sea-Eye am Sonntagabend mit. Unter den Menschen, die am Sonntag an Bord des Schiffes gebracht wurden, seien Kinder, ein acht Monate altes Baby und eine schwangere Frau.

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