Politik
International|27.01.2021

Nordirland will Opfern aus Mutter-Kind-Heimen Gehör geben

BELFAST - Nordirland will Frauen Gehör verschaffen, die im 20. Jahrhundert Opfer grausamer Zustände in Mutter-Kind-Heimen geworden sind. "Kinder wurden vergewaltigt oder waren Opfer von Inzest und wurden dann erneut zum Opfer, indem sie in diese Heime eingewiesen wurden", sagte Nordirlands Regierungschefin Arlene Foster am Dienstag in Belfast. Einem Untersuchungsbericht zufolge hatten in den knapp 70 Jahren seit 1922 mehr als 10 500 Frauen in solchen Heimen gelebt - viele davon schon als Jugendliche - und Diskriminierung sowie unzureichende Versorgung erlitten.

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New Yorks Gouverneur Cuomo lehnt nach neuen Vorwürfen Rücktritt ab

NEW YORK - New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo gerät angesichts neuer Belästigungsvorwürfe zunehmend unter Druck, lehnt einen Rücktritt aber weiter energisch ab. Es wäre "anti-demokratisch", allein auf Basis von Anschuldigungen sein Amt niederzulegen, sagte er am Sonntag nach US-Medienberichten in einer Telefonkonferenz. "Ich werde auf keinen Fall zurücktreten", fügte er hinzu. Wenige Stunden später forderte die Vorsitzende im Senat des Bundesstaats, die Demokratin Andrea Stewart-Cousins, dass er sein Amt abgibt.