Politik
International|21.01.2021

Biden beginnt Amtszeit mit Demontage von Trumps Vermächtnis

WASHINGTON - Der neue US-Präsident Joe Biden hat ohne Umschweife mit der Demontage von besonders umstrittenen Entscheidungen seines Vorgängers Donald Trump begonnen. Biden leitete wenige Stunden nach seinem Amtsantritt am Mittwoch die Rückkehr zum Klimaabkommen von Paris ein. Er stoppte ausserdem den US-Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und hob ein Einreiseverbot für Menschen aus muslimisch geprägten Ländern auf. Sein erster ganzer Tag im Weissen Haus sollte im Zeichen der Corona-Krise stehen, gegen die der 78-Jährige entschlossen vorgehen will. Auch abseits konkreter Massnahmen wurde deutlich, dass er und sein Team im Weissen Haus einen gänzlich anderen Stil als Trump prägen wollen.

Nächster Artikel
Politik
International|vor 44 Minuten
New Yorks Gouverneur Cuomo lehnt nach neuen Vorwürfen Rücktritt ab

NEW YORK - New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo gerät angesichts neuer Belästigungsvorwürfe zunehmend unter Druck, lehnt einen Rücktritt aber weiter energisch ab. Es wäre "anti-demokratisch", allein auf Basis von Anschuldigungen sein Amt niederzulegen, sagte er am Sonntag nach US-Medienberichten in einer Telefonkonferenz. "Ich werde auf keinen Fall zurücktreten", fügte er hinzu. Wenige Stunden später forderte die Vorsitzende im Senat des Bundesstaats, die Demokratin Andrea Stewart-Cousins, dass er sein Amt abgibt.