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ARCHIV - Luiz Inácio «Lula» da Silva, ehemaliger brasilianischer Präsident, ist erneut wegen Geldwäsche angeklagt. Foto: Paulo Lopes/ZUMA Wire/dpa
Politik
International|15.09.2020

Brasiliens Ex-Präsident Lula erneut wegen Korruption angeklagt

CURITIBA - Im Zuge der Ermittlungen zum grössten Korruptionsskandal Lateinamerikas, "Lava Jato" (Autowäscherei), hat die Staatsanwaltschaft in der Stadt Curitiba Brasiliens ehemaligen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva erneut wegen Geldwäsche angeklagt. Lula wird vorgeworfen, als Spenden getarnte Bestechungsgelder im Wert von vier Millionen Reais, umgerechnet rund 640 000 Euro, angenommen zu haben, wie aus der Mitteilung der Staatsanwaltschaft am Montag (Ortszeit) hervorging. Demnach wurden zwischen 2013 und 2014 vier Überweisungen von dem Baukonzern Odebrecht an das "Instituto Lula" getätigt. Die Verteidigung von Ex-Präsident Lula wies die Klage als Versuch, vier rechtmässige Spenden zu kriminalisieren, zurück. Lula, für den dies die nunmehr vierte Anklage im Rahmen der "Lava Jato"-Ermittlungen ist, war nach der Verurteilung zu einer langjährigen Freiheitsstrafe wegen Korruption im November vorläufig aus der Haft entlassen worden. Aufgrund seiner Verurteilung konnte der populäre linke Politiker nicht an der Präsidentenwahl 2018 teilnehmen. Stattdessen zog der ultrarechte Ex-Militär Jair Bolsonaro in den Präsidentenpalast ein.

ARCHIV - Luiz Inácio «Lula» da Silva, ehemaliger brasilianischer Präsident, ist erneut wegen Geldwäsche angeklagt. Foto: Paulo Lopes/ZUMA Wire/dpa

CURITIBA - Im Zuge der Ermittlungen zum grössten Korruptionsskandal Lateinamerikas, "Lava Jato" (Autowäscherei), hat die Staatsanwaltschaft in der Stadt Curitiba Brasiliens ehemaligen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva erneut wegen Geldwäsche angeklagt. Lula wird vorgeworfen, als Spenden getarnte Bestechungsgelder im Wert von vier Millionen Reais, umgerechnet rund 640 000 Euro, angenommen zu haben, wie aus der Mitteilung der Staatsanwaltschaft am Montag (Ortszeit) hervorging. Demnach wurden zwischen 2013 und 2014 vier Überweisungen von dem Baukonzern Odebrecht an das "Instituto Lula" getätigt. Die Verteidigung von Ex-Präsident Lula wies die Klage als Versuch, vier rechtmässige Spenden zu kriminalisieren, zurück. Lula, für den dies die nunmehr vierte Anklage im Rahmen der "Lava Jato"-Ermittlungen ist, war nach der Verurteilung zu einer langjährigen Freiheitsstrafe wegen Korruption im November vorläufig aus der Haft entlassen worden. Aufgrund seiner Verurteilung konnte der populäre linke Politiker nicht an der Präsidentenwahl 2018 teilnehmen. Stattdessen zog der ultrarechte Ex-Militär Jair Bolsonaro in den Präsidentenpalast ein.

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