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18 US-Milliardäre, darunter George Soros, wollen mehr Steuern bezahlen. (Archivbild)
Politik
International|24.06.2019

US-Milliardäre fordern höhere Steuern für Superreiche

NEW YORK - "Besteuert uns stärker" - mit dieser Botschaft haben rund 20 US-Milliardäre Präsidentschaftskandidaten aufgefordert, sich für höhere Steuern für Superreiche einzusetzen.

18 US-Milliardäre, darunter George Soros, wollen mehr Steuern bezahlen. (Archivbild)

NEW YORK - "Besteuert uns stärker" - mit dieser Botschaft haben rund 20 US-Milliardäre Präsidentschaftskandidaten aufgefordert, sich für höhere Steuern für Superreiche einzusetzen.

"Amerika hat eine moralische, ethische und wirtschaftliche Verantwortung, unser Vermögen stärker zu besteuern", erklärte die Gruppe am Montag, darunter der US-Milliardär George Soros, Facebook-Mitbegründer Chris Hughes, Erben von Walt Disney und die Besitzer der Hotelkette Hyatt.

Die Einnahmen der Vermögenssteuer könnten für den Kampf gegen den Klimawandel oder zur Stärkung der Wirtschaft genutzt werden, heisst es in dem Aufruf weiter. Zudem könnten dadurch Chancengleichheit gefördert und die demokratischen Freiheiten gestärkt werden. Die Einführung einer solchen Steuer "ist im Interesse unserer Republik".

Die Unterzeichner verweisen unter anderem auf den Grossinvestor Warren Buffet, der nach eigenen Angaben niedriger besteuert wird als seine Sekretärin. Sie signalisieren Unterstützung für die Vorstösse einiger demokratischer Präsidentschaftsbewerber zu höheren Steuern für Superreiche, darunter Pete Buttigieg und Beto O'Rourke. Sie mahnen aber einen überparteilichen Konsens an. "Einige Ideen sind zu wichtig für Amerika (...)."

Die Superreichen loben einen Vorschlag der Senatorin Elizabeth Warren, die Steuern für diejenigen anzuheben, die mehr als 50 Millionen Dollar an Abgaben zahlen. Diese Massnahme würde die 75'000 reichsten Familien des Landes treffen.

Der Aufruf trägt die Unterschriften von 18 Unterzeichnern aus elf Familien und wird zusätzlich von einem weiteren Superreichen unterstützt, der anonym bleiben möchte. Viele von ihnen engagieren sich bereits für Initiativen gegen den Klimawandel oder die wachsende Schere zwischen Arm und Reich.

(sda / afp)

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