Volksblatt Werbung
Fahne mit Konterfei von Präsident Nicolás Maduro - Amnesty International fordert ein internationales Strafverfahren gegen Maduro wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen. (Archivbild)
Politik
International|14.05.2019

Amnesty fordert Ermittlungen gegen Venezuelas Präsident Maduro

CARACAS - Angesichts schwerer Menschenrechtsverletzungen in Venezuela fordert Amnesty International (AI) ein internationales Strafverfahren gegen Präsident Nicolás Maduro. AI spricht von illegalen Hinrichtungen, willkürlichen Festnahmen und unangemessener Gewaltanwendung.

Fahne mit Konterfei von Präsident Nicolás Maduro - Amnesty International fordert ein internationales Strafverfahren gegen Maduro wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen. (Archivbild)

CARACAS - Angesichts schwerer Menschenrechtsverletzungen in Venezuela fordert Amnesty International (AI) ein internationales Strafverfahren gegen Präsident Nicolás Maduro. AI spricht von illegalen Hinrichtungen, willkürlichen Festnahmen und unangemessener Gewaltanwendung.

Der Uno-Menschenrechtsrat und die Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofs sollten Ermittlungen gegen den Staatschef einleiten, forderte die Regionalchefin der Menschenrechtsorganisation, Erika Guevara-Rosas, am Dienstag.

In dem südamerikanischen Land würden Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt. Ein Team von Amnesty International habe illegale Hinrichtungen, willkürliche Festnahmen und unangemessene Gewaltanwendung bei Demonstrationen dokumentiert.

"In Venezuela werden Regierungsgegner systematisch unterdrückt. Maduros Regierung muss dafür vor einem internationalen Gericht zur Verantwortung gezogen werden", sagte Guevara-Rosas. "Wir rufen alle Länder dazu auf, sich auf die Seite der Opfer zu stellen. Diese Verbrechen dürfen nicht ungesühnt bleiben."

Seit Monaten liefern sich der Linksnationalist Maduro und der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó in Venezuela einen erbitterten Machtkampf. Zahlreiche Oppositionelle sitzen in Haft. Bei den jüngsten Protesten gegen die Regierung gab es Tote und Verletzte.

(sda / dpa)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Politik
International|vor 1 Stunde
USA entsenden rund 1500 zusätzliche Soldaten in den Nahen Osten
Volksblatt Werbung