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Alexandre Benalla, der umstrittene frühere Sicherheitsmitarbeiter des französischen Präsidenten Macron, musste sich bereits das zweite Mal vor dem Senat erklären.
Politik
International|21.01.2019

Benalla räumt vor Senat Fehler in Diplomatenpass-Affäre ein

PARIS - Der umstrittene Ex-Sicherheitsmitarbeiter von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, Alexandre Benalla, hat in der Affäre um Diplomatenpässe Fehler eingestanden.

Alexandre Benalla, der umstrittene frühere Sicherheitsmitarbeiter des französischen Präsidenten Macron, musste sich bereits das zweite Mal vor dem Senat erklären.

PARIS - Der umstrittene Ex-Sicherheitsmitarbeiter von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, Alexandre Benalla, hat in der Affäre um Diplomatenpässe Fehler eingestanden.

"Die Pässe wurden nicht deaktiviert, sonst wäre ich nicht mit ihnen gereist. Ich erkenne einen Fehler meinerseits an", sagte Benalla am Montag vor dem Senat. Benalla wollte sich nicht im Detail zur Verwendung der Pässe nach seinem Rausschmiss aus dem Élyseepalast im Juli 2018 äussern, da dies Gegenstand laufender gerichtlicher Untersuchungen sei.

Es ist bereits das zweite Mal, dass sich der ehemalige Mitarbeiter vor dem Senat erklären muss. Im September hatte er angegeben, dass die Pässe in seinem Büro im Élyséepalast seien. Dazu erklärte er nun, dass er damals gesagt habe, er denke, dass die Pässe dort seien. "Mit der Betonung auf Denken."

In der vergangenen Woche hatte der Leiter des engsten Mitarbeiterstabes Macrons, Patrick Strzoda, vor dem Senat erklärt, Benalla sei nach seinem Rauswurf rund 20 Mal mit Diplomatenpässen gereist. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

Die Justiz hat bereits Ermittlungen eingeleitet, weil Benalla nach seinem Rausschmiss die Pässe ungerechtfertigt benutzt haben soll. Zu Gerüchten darüber, dass Benalla Geheimnisse aus seiner Zeit im Élysée habe, erklärte er: "Ich habe keine Geheimnisse. Keine Geheimnisse über irgendwen. Ich erpresse niemanden."

Spätestens seit dem Sommer ist der Name Benalla in Frankreich ein Begriff. Ihm war im vergangenen Sommer von Medien vorgeworfen worden, gewaltsam gegen Demonstranten vorgegangen zu sein. Er musste daraufhin den Élyséepalast verlassen.

(sda / dpa)

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