In Liechtenstein soll eine Privatklinik für die stationäre Behandlung von Stressfolgeerkrankungen aufgebaut werden. (Foto: Shutterstock)
Vermischtes
Liechtenstein|18.01.2014

Depressionen, Burn-out: Klinik in Liechtenstein geplant

SCHAAN - In Liechtenstein soll eine Privatklinik für die stationäre Behandlung von Stressfolgeerkrankungen aufgebaut werden. Der Schaaner Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Marc Risch will jährlich rund 250 Privatpatienten behandeln, möglich wäre ein Bau mit bis zu 40 Betten.

In Liechtenstein soll eine Privatklinik für die stationäre Behandlung von Stressfolgeerkrankungen aufgebaut werden. (Foto: Shutterstock)

SCHAAN - In Liechtenstein soll eine Privatklinik für die stationäre Behandlung von Stressfolgeerkrankungen aufgebaut werden. Der Schaaner Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Marc Risch will jährlich rund 250 Privatpatienten behandeln, möglich wäre ein Bau mit bis zu 40 Betten.

«Es ist richtig, dass wir die Idee verfolgen, eine Klinik für die stationäre Behandlung von Stressfolgeerkrankungen aufzubauen. Ein Antrag auf eine provisorische Bewilligung wurde am Mittwoch bei der Regierung eingereicht», bestätigte Marc Risch entsprechende «Volksblatt»-Recherchen. Das Projekt richtet sich primär an eine Privatklientel und soll laut Risch überschaubar bleiben: «Wir gehen derzeit von ca. 250 Patienten jährlich aus.»
Auf der Suche nach passendem Standort

Standort, Baubeginn oder exakte Ausmasse des Projekts stehen noch nicht fest, gewisse Eckdaten sind aber schon bekannt, sagt Risch: «Möglich und sinnvoll wären bis zu 40 Betten.» Risch geht davon aus, mit der privaten Klinik bis zu 40 Arbeitsplätze schaffen zu können: «Dazu gehören Ärzte und Psychologen, therapeutisches Personal, aber auch Hotellerie- und Verwaltungsangestellte.» Denkbar sei auch ein innovatives Belegarztmodell, erklärt Marc Risch.

Grosses Augenmerk legen die Projektinitanten auf einen zentralen und naturnahen Standort: Dieser sei für eine Klinik für Stressfolgeerkrankungen wie Depressionen oder Burn-out wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzeptes. «Da wir eine Privatklientel ansprechen wollen, wird es wichtig sein, dass der Standort den Klienten ein Höchstmass an Privatsphäre und eine enge Verbindung zur Natur bietet», betont Risch. Die Evaluation im In- und Ausland ist noch im Gange, mehrere mögliche Standorte für die «kleine aber feine Klinik» werden derzeit intensiv geprüft.

Weshalb Marc Risch von der Regierung sehr wahrscheinlich eine Bewilligung erhalten wird, lesen Sie in der "Volksblatt"-Ausgabe am Samstag, den 18. Januar 2014.

(mb)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Vermischtes
Liechtenstein|heute 09:09
Schnee-Event im Dorf? Diskussion wird seit über zehn Jahren geführt
Liechtensteiner Volksblatt AG
© 2018, Alle Rechte vorbehalten.