Kultur
Liechtenstein|14.09.2013

Andy Konrad mit neuem Kriminalstück

VADUZ - "Die Premiere – das Spiel ist aus" heisst das erste Kriminalstück des Liechtensteiner Schauspielers, Film- und Theaterproduzenten Andy Konrad. Es verbindet Kulinarik und Krimi.

VADUZ - "Die Premiere – das Spiel ist aus" heisst das erste Kriminalstück des Liechtensteiner Schauspielers, Film- und Theaterproduzenten Andy Konrad. Es verbindet Kulinarik und Krimi.

"Volksblatt": Herr Konrad, wie sind Sie auf die Idee gekommen, ein kriminalistisches Stück mit einem Viergangmenu zu verbinden?
Andy Konrad: Die Idee ist alt und ich trage sie seit Längerem mit mir herum. In den Städten hat sich das Konzept der Vermischung von Theater und Kulinarik längst etabliert. Kollegen von mir haben in solchen Stücken bereits mitgespielt und erzählten mir davon. So konkretisierte sich die Idee nach und nach; zu erwähnen ist, dass es in Liechtenstein ein solches Format noch nie gab, wir betreten also gewissermassen Neuland. Dadurch, dass ich mittlerweile viele Erfahrungen im Bereich Schauspiel und Regie gemacht habe, glaube ich, dass mir die Umsetzung dieser Idee gut gelingen kann. Ich nenne das ganze bewusst "Unterhaltungsschmaus". Es soll sich nicht wie bei einem Krimidinner um einen Krimi handeln, der nur am Abend stattfinden kann.

 

Für die Verbindung von Kulinarischem und Krimi bzw. Schauspiel gibt es zahlreiche Beispiele. Hebt sich «Die Premiere - das Spiel ist  aus» von ähnlichen Formaten ab?
Unser "Krimischmaus" soll zunächst einmal nicht nur Klamauk sein, die Figuren sind an sich schon sehr komisch, das Stück hat einen gewissen Anspruch. Ein Pianist untermalt das Ganze übrigens musikalisch. Ein Unterschied besteht vielleicht darin, dass wir nicht so interaktiv wie andere Formate sind. Es kann sein, dass Leute im Publikum angespielt werden, aber sie werden nicht aktiv in die Handlung miteinbezogen. Grundsätzlich spielen wir zunächst einmal an einem fixen Ort, im Ballenlager in Vaduz, andere Produktionen ziehen ja von Stadt zu Stadt. Doch natürlich sind wir sehr offen gegenüber der Idee, bei gegebenem Interesse an einem anderen Ort, etwa einem Hotel, Restaurant oder an Firmenanlässen zu spielen. Zudem sind wir kein per Casting zusammengewürfeltes Team, im Gegenteil: Ich kenne die beteiligten Schauspieler persönlich und habe sie bewusst auch ausgewählt.

Das vollständige Interview lesen Sie im „Volksblatt“ vom Samstag (14.9.2013).

(sg)

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