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Laut Medienberichten ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Feldkirch in der Causa Gloria.tv.
Vermischtes
Liechtenstein|12.08.2013

Wiederbetätigung: Razzia im Gloria.tv-Büro

VADUZ/WIEN - Mit Razzien in Wien und Oberösterreich ist Österreichs Polizei am Freitag gegen extremistische Geistliche vorgegangen. Es scheint Verbindungen zu Liechtenstein zu geben.

Laut Medienberichten ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Feldkirch in der Causa Gloria.tv.

VADUZ/WIEN - Mit Razzien in Wien und Oberösterreich ist Österreichs Polizei am Freitag gegen extremistische Geistliche vorgegangen. Es scheint Verbindungen zu Liechtenstein zu geben.

Mit antisemitischen und schwulenfeindlichen Beiträgen sorgten die radikal-katholischen Internet-Hetzportale kreuz.net und Gloria.tv in den vergangenen Jahren immer wieder für Aufregung. Auch in Liechtenstein: Denn ein bei Gloria.tv tätiger Priester, der Wiener Markus Doppelbauer, ist im Erzbistum Vaduz inkardiniert. Generalvikar Markus Walser sah bislang dennoch keine Veranlassung, sich von Gloria.tv oder Doppelbauer zu distanzieren.
Gesuchte Priester in Liechtenstein?
Nun könnte allerdings neues Ungemach auf das Erzbistum zukommen. Nach Ermittlungen in Deutschland, der Schweiz und Österreich fanden am vergangenen Freitag bei zwei Priestern in Wien und Oberösterreich Hausdurchsuchungen statt, bei denen auch Computer beschlagnahmt wurden. Gegen die beiden Geistlichen wird wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung ermittelt. Das Brisante in dieser Causa: Beide Priester sollen sich immer wieder in Liechtenstein und in der Schweiz aufgehalten haben.
Der Wiener «Kronenzeitung» zufolge wurde bei den Hausdurchsuchungen «ein Berg an Beweismaterial» sichergestellt.

Lesen Sie mehr über Gloria.tv und die Verbindungen zum Erzbistum Vaduz in der "Volksblatt"-Ausgabe am Montag, den 12. August.

(mb)

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