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Giorgio Contini durchlebt mit dem FCV derzeit schwierige Zeiten. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|02.03.2017 (Aktualisiert am 02.03.17 16:06)

Contini äussert sich zu Kritik und Schürpf-Abgang

VADUZ - FCV-Cheftrainer Giorgio Contini hat gegenüber dem "Volksblatt" Stellung zum Abgang von Pascal Schürpf und der Kritik an seiner eigenen Person genommen.

Giorgio Contini durchlebt mit dem FCV derzeit schwierige Zeiten. (Foto: MZ)

VADUZ - FCV-Cheftrainer Giorgio Contini hat gegenüber dem "Volksblatt" Stellung zum Abgang von Pascal Schürpf und der Kritik an seiner eigenen Person genommen.

"In sportlicher Hinsicht und in unserer aktuellen Situation war es keineswegs mein Wunsch, Pascal abzugeben", so Giorgio Contini, der den Wechsel von Schürpf zum FC Luzern sehr bedauert. Er könne "jeden verstehen, der mit diesem Transfer nicht zufrieden" sei. Auch Sportchef Bernt Haas sprach gegenüber dem "Volksblatt" von einem "Frust aus sportlicher Sicht".

Möglich ist, dass die Vereinsleitung des FC Vaduz den Entscheid gefällt hat, um zumindest noch eine kleine Ablösesumme zu kassieren. Der Vertrag von Schürpf wäre im Sommer ausgelaufen. Für Schürpf selbst ist es nach seiner zuletzt schwierigen Vergangenheit beim FCV - er fiel fast die komplette letzte Saison verletzungsbedingt aus - eine neue Chance. In Luzern erhielt der 27-jährige Basler einen Kontrakt bis Sommer 2019.

Die Reaktionen der Fans nach dem Abgang von Schürpf fielen teilweise heftig aus. Auf Social Media kritisierten viele Supporter die sportliche Leitung um Trainer Contini und Sportchef Bernt Haas.

Contini nahm gegenüber dem "Volksblatt" auch Stellung zur Kritik an seiner eigenen Person: "Es wäre blauäugig, wenn ich jetzt denken würde, dass im Umfeld alle zufrieden sind. Es ist das Recht der Leute, sich zu äussern. Das Problem ist aus meiner Sicht aber immer das Gleiche: Es sind immer nur Ferndiagnosen. Wenn man aber im Verein arbeiten und sehen würde, wie alles funktioniert, dann könnte man vielleicht gewisse Entscheide auch besser verstehen."

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Freitag (03.03.2017).

(mp)

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