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Arnold Aemisegger war als Fünfter einmal mehr bester Liechtensteiner im Feld der Marathonläufer.
Sport
Liechtenstein|12.06.2016 (Aktualisiert am 12.06.16 13:42)

LGT Alpin Marathon: Grosser Laufsport trotz Wetterpechs

MALBUN - Der 17. LGT Alpin Marathon brachte mit dem Schweizer Patrick Wieser und der Französin Aline Camboulives zwei souveräne Sieger hervor. Aus Liechtensteiner Sicht glänzte Arnold Aemisegger als 5. bei den Männern und Lea Tauern, die im Frauenrennen 7. wurde.

Arnold Aemisegger war als Fünfter einmal mehr bester Liechtensteiner im Feld der Marathonläufer.

MALBUN - Der 17. LGT Alpin Marathon brachte mit dem Schweizer Patrick Wieser und der Französin Aline Camboulives zwei souveräne Sieger hervor. Aus Liechtensteiner Sicht glänzte Arnold Aemisegger als 5. bei den Männern und Lea Tauern, die im Frauenrennen 7. wurde.

Trotz des wechselhaften Wetters waren 720 Läuferinnen und Läufer beim 17. LGT Alpin Marathon angemeldet. Ehrenstarter Adrian Hasler schickte die motivierten Sportler pünktlich um 9.00 Uhr in Bendern auf die Strecke Richtung Steg und Malbun.

Relativ schnell verteilte sich die grosse Masse an Läufern. Patrick Wieser zeigte von Beginn an seine gute Form und konnte bereits in Vaduz einen Vorsprung von über zwei Minuten aufweisen. Diese Spitzenposition gab der Winterthurer bis zum Ziel nicht mehr ab und sicherte sich den klaren Sieg mit einer Zeit von 3:05:00 Stunden und einem Vorsprung von knapp sieben Minuten auf den zweitplatzierten Hannes Rungger. Dritter wurde der letztjährige Sieger Gerd Frick. Der Triesenberger Arnold Aemisegger sicherte sich mit einer Zeit von 3:21:36 den guten fünften Platz.
Titelverteidigerin Camboulives siegt
Bei den Frauen zeigte die Französin und letztjährige Siegerin Aline Camboulives wieder eine Topleistung und sicherte sich mit einer Zeit von 3:31:59 erneut den ersten Platz. Zwar konnte sie ihren Streckenrekord vom vergangenen Jahr nicht knacken, jedoch liess sie die Zweite Simona Staicu sowie die Drittplatzierte Claire Gordon mit 16 bzw. 18 Minuten Rückstand klar hinter sich. Die 30-jährige Balznerin Lea Tauern wurde mit einer Zeit von 4:21:27 7., während Petra Miescher aus Vaduz mit einer Zeit von 4:25:48 auf dem 9. Platz landete.
Knappe Entscheidung im Männer-Halbmarathon
Einen knappen Sieg gab es bei den Männern beim Halbmarathon PLUS. Hier sicherte sich Stefan Schauder mit einer Zeit von 1:55:10 den ersten Rang. Nur 16 Sekunden später erreichte Jan Walter das Ziel in Steg während der Drittplatzierte Romeo Imhof nur eine knappe Minute später eintraf. Bester Liechtensteiner war Ludwig Rehm aus Vaduz auf dem 5. Rang. Bei den Damen gewann Irene Heeb aus dem Rheintal mit einer Zeit von 2.15.36. Zweitplatzierte wurde Jorien Delhez mit einer guten Minute Rückstand, während sich Heidrun Besler den dritten Platz sicherte. Beste Liechtensteinerin wurde Alexandra Müller-Nissl auf dem 17. Platz.
Beim zum 3. Mal durchgeführten Staffelbewerb konnte sich bei den Männern die Staffel „Donnschtig Hüpfer Team Rheintal“ mit den Läufern Thomas Nauer und Christoph Schefer vor dem Zweierteam „The Wingman“ und „Der Kaltstarter und der Stollenhai“ durchsetzen. Bei den Frauen waren lediglich zwei Staffelteams am Start, hier sicherte sich das Duo „Mila Women“ mit den Läuferinnen Denise Lichtensteiger und Theres Stieger vor dem Team „Last Minute“ den Sieg. Bei der Mixed Staffel siegte das Team „Opel-Power“ mit den Läufern Daniel Fäh und Conny Berchtold vor dem Zweierteam „Tailgater“ und „Free Heels“.

Charity Lauf mobilisiert
Ein grosser Erfolg war der Pink Ribbon Charity Lauf, welcher in diesem Jahr zum ersten Mal zu Gunsten der Brustkrebsorganisation durchgeführt wurde. Über 200 Läuferinnen und Läufer nahmen an diesem 10-km-Lauf teil und absolvierten die Strecke von Bendern bis nach Vaduz.
Trotz Regen, sehr erfolgreicher Anlass
Auch der diesjährige LGT Alpin Marathon war ein gelungener Anlass. Zwar meinte es Petrus in diesem Jahr nicht allzu gut, dennoch wurden die über 700 Läuferinnen und Läufer von zahlreichen Zuschauern am Streckenrand angefeuert. „Einmal mehr war der heutige Marathon ein sehr erfolgreicher Anlass und konnte nur dank der über 200 motivierten Helfer stattfinden“, so OK-Präsident Christof Willinger.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Montag (13.06.2016).

(bo)

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