Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Viele Besucher bei der Erstaufführung in der Primarschule Nendeln: Das Interesse am Film über das «Hagen-Haus» war gross . (Foto: Klaus Schädler)
Vermischtes
Liechtenstein|23.10.2015 (Aktualisiert am 23.10.15 23:44)

«Juwel von Nendeln» vor dem Zerfall?

NENDELN - In der Aula der Primarschule Nendeln fand am Freitagabend die Erstaufführung des Films «s’Hagen-Huus z’Nendla» statt. Filmemacher Klaus Schädler schuf ein informatives, bildstarkes Portrait über die geschichtsträchtige Hofstätte in Nendeln.

Viele Besucher bei der Erstaufführung in der Primarschule Nendeln: Das Interesse am Film über das «Hagen-Haus» war gross . (Foto: Klaus Schädler)

NENDELN - In der Aula der Primarschule Nendeln fand am Freitagabend die Erstaufführung des Films «s’Hagen-Huus z’Nendla» statt. Filmemacher Klaus Schädler schuf ein informatives, bildstarkes Portrait über die geschichtsträchtige Hofstätte in Nendeln.

Der Besucherandrang war so gross, dass die Verantwortlichen die zweimalige Aufführung des Filmes in Erwägung zogen. Die Öffnung der flexiblen Trennwand ermöglichte dann aber allen Interessierten den Blick auf die Leinwand. Der Film sei auf Initiative von Walter Matt geschaffen worden, war im Vorfeld zu erfahren, worauf sich der unbedarfte Besucher die Frage stellte, welches Interesse der in Vaduz aufgewachsene und in Triesenberg wohnhafte Rechtsanwalt an diesem alten Gebäude in Nendeln haben kann. Er sollte seine Motive später offenlegen.
Im Film sehen wir Elena Oehry, die als junge geschichtsinteressierte Frau den Geheimnissen des Hagen-Huus nachgespürt hat und es eigentliche schade fände, wenn dieses Baurelikt eines Tages von der Bildfläche verschwinden müsste. In Andy Konrad findet sie einen Kollegen, der sich von der Geschichte des Hauses, der ehemaligen k. und k. Poststelle, beeindrucken lässt. Sie gehen der Sache nach, denn etwas ist doch sonderbar: Seit 1988 steht das alte Gebäude unter Denkmalschutz, doch Tag für Tag zerbröckelt die Fassade weiter. Denkmalpfleger Patrik Birrer bestärkt die beiden, dass es sich beim Hagen-Huus wirklich um ein schützenswertes Objekt handelt.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Samstag (24. Oktober 2015).

(hs)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Vermischtes
Liechtenstein|vor 56 Minuten (Aktualisiert vor 56 Minuten)
Kino Vaduz soll seine Tore wieder öffnen
Volksblatt Werbung