Carlo Ranzoni tritt am 1. September sein Amt als Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg an.
Politik
Liechtenstein|22.04.2015 (Aktualisiert am 22.04.15 10:42)

Carlo Ranzoni neuer Richter in Strassburg

STRASSBURG - Carlo Ranzoni wird neuer Liechtensteiner Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Der 49-jährige stellvertretende Landgerichtspräsident wurde von der parlamentarischen Versammlung des Europarats mit 104 von 165 gültigen Stimmen zum Nachfolger des Schweizers Marc Villiger, der seit 1. September 2006 Liechtenstein im Gerichtshof vertrat, gewählt.

Carlo Ranzoni tritt am 1. September sein Amt als Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg an.

STRASSBURG - Carlo Ranzoni wird neuer Liechtensteiner Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Der 49-jährige stellvertretende Landgerichtspräsident wurde von der parlamentarischen Versammlung des Europarats mit 104 von 165 gültigen Stimmen zum Nachfolger des Schweizers Marc Villiger, der seit 1. September 2006 Liechtenstein im Gerichtshof vertrat, gewählt.

Ranzoni, er ist seit Herbst 2011 auch Leiter der Fachgruppe gegen Sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, tritt sein Amt am 1. September dieses Jahres an.

Schutz vor Verletzung der Menschenrechte

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ist ein auf Grundlage der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) eingerichteter Gerichtshof mit Sitz im französischen Strassburg, der Akte der Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung in Bezug auf die Verletzung der Konvention in allen Unterzeichnerstaaten überprüft. Der EMRK sind alle 47 Mitglieder des Europarats beigetreten. Jeder Bürger kann mit der Behauptung, von einem dieser Staaten in einem Recht aus der Konvention verletzt worden zu sein, den EGMR anrufen.

(mb)

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