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In einer kleinen Anfrage machte Landtagsvizepräsidentin Violanda Lanter Koller auf die Radikalisierung muslimischer Jugendlicher aufmerksam. (Foto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|02.10.2014 (Aktualisiert am 02.10.14 18:20)

Schleichende Islamisierung in Liechtenstein?

VADUZ/TRIESEN - Aufmerksame Lehrpersonen haben während einer Klassenexkursion in die Grüne Moschee feststellen müssen, dass sich ein junger Mann sehr negativ über das Christentum und die Einführung der Scharia in Liechtenstein ausgesprochen hat.

In einer kleinen Anfrage machte Landtagsvizepräsidentin Violanda Lanter Koller auf die Radikalisierung muslimischer Jugendlicher aufmerksam. (Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ/TRIESEN - Aufmerksame Lehrpersonen haben während einer Klassenexkursion in die Grüne Moschee feststellen müssen, dass sich ein junger Mann sehr negativ über das Christentum und die Einführung der Scharia in Liechtenstein ausgesprochen hat.

In einer kleinen Anfrage trug VU-Abgeordnete Violanda Lanter-Koller den Fall der Schülerexkursion in die Grüne Moschee in Triesen vor, wobei ein junger Übersetzer in seinen Äusserungen „seine radikal-islamische Einstellung eindeutig gezeigt haben soll“. Das konnte Regierungsrätin Aurelia Frick bestätigen: „Vor der Klasse referierte der junge Mann erst fehlerhaft über die Geschichte des Islam. Im anschliessenden privaten Gespräch mit der Lehrperson habe sich der Übersetzer sodann sehr negativ über das Christentum geäussert, die Religionsgeschichte verdreht und sich für die Einführung der Scharia in Liechtenstein ausgesprochen.“ Die Lehrpersonen haben den Vorfall dem Schulamt gemeldet – in einem solchen Fall eine vorbildliche Handlung. Dieses hat daraufhin „in Sorge um den Religionsfrieden und um den Erhalt religiöser Toleranz“ entschieden, den Vorfall der Landespolizei zu melden. Weiter wurden die Grüne Moschee sowie die Islamische Gemeinschaft des Fürstentums Liechtenstein über diesen Schritt informiert: Vorstandsmitglieder beider Institutionen haben sich von dem Vorfall schriftlich in aller Deutlichkeit distanziert.


Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Freitag (3.10.2014).

(hm)

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