Politik
Liechtenstein|27.02.2014 (Aktualisiert am 27.02.14 13:06)

Landtagspräsident hofft auf fruchtbares Jahr

VADUZ – Der wiedergewählte Landtagspräsident Albert Frick (FBP) zeigte sich in seiner Eröffnungsrede zuversichtlich, dass die bislang konstruktive Arbeit des Parlaments fortgesetzt werden kann.

VADUZ – Der wiedergewählte Landtagspräsident Albert Frick (FBP) zeigte sich in seiner Eröffnungsrede zuversichtlich, dass die bislang konstruktive Arbeit des Parlaments fortgesetzt werden kann.

„Der Landtag beginnt mit dem heutigen Tage das zweite Amtsjahr der Legislaturperiode. In aller Regel erweist sich dieses als ein fruchtbares Jahr für die Arbeit des Parlamentes. Die Anlauf- und Einarbeitungszeit liegt hinter uns, die nächsten Landtagswahlen aber noch weit vor uns. Das Parlament wird sich also weitgehend ohne Nebengeräusche auf seine Arbeit konzentrieren können. Die im ersten Amtsjahr gemachten Erfahrungen stimmen mich für die kommende Tätigkeit sehr zuversichtlich, haben wir uns bisher doch weitgehend mit Sachlichkeit und gegenseitigem Respekt den anstehenden Aufgaben angenommen“, sagte Landtagspräsident Albert Frick.

Es sei legitim und in der parlamentarischen Arbeit wünschenswert, dass zu Sachthemen verschiedene Sichtweisen einfliessen. Niemand könne für sich in Anspruch nehmen, die alleinige Wahrheit gepachtet zu haben. „Wir tun gut daran, über andere Meinungen nachzudenken und sie nicht ins Lächerliche zu ziehen. Klar in der Sache, überzeugend in der Argumentation, aber respektvoll im Ton – das fördert Vertrauen und bringt uns guten Lösungen näher“, so Frick.

Wie bereits der Erbprinz erinnerte auch Albert Frick an die bevorstehenden Aufgaben. „Vor wenigen Tagen haben wir das Regierungsprogramm für die laufende Legislaturperiode erhalten. Die Aufgaben sind weitgehend vorgegeben; im Zentrum steht nach wie vor die Sanierung des Staatshaushaltes. Die Regierungsarbeit wird die Arbeit des Landtages in hohem Masse prägen“, so Frick. Die Herausforderungen, denen sich die Regierung zu stellen hat, seien auch die Herausforderungen des Parlaments. „Eine erspriessliche Zusammenarbeit von Exekutive und Legislative ist daher im Interesse aller. Vergessen wir nie, dass all unsere Bemühungen einer guten Entwicklung unserer Heimat und dem Wohlergehen unserer Einwohnerschaft zu gelten haben. Tragen wir Sorge zu unserer Gemeinschaft. Tragen wir das Unsere dazu bei, dass sich die Menschen im Lande sicher und glücklich fühlen dürfen. Heute wie auch in Zukunft“, so Frick.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Freitag (28.3.2014).

(hf)

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