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Liechtenstein|19.02.2014 (Aktualisiert am 19.02.14 12:21)

Uni-Studie belegt Wirkung der SNB-Politik

VADUZ - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) erhält für ihre Mindestkurs-Politik wissenschaftlichen Sukkurs von der Uni Liechtenstein.

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VADUZ - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) erhält für ihre Mindestkurs-Politik wissenschaftlichen Sukkurs von der Uni Liechtenstein.

Hätte die SNB den Franken-Kurs nicht resolut verteidigt, wäre die Währung noch stärker geworden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Liechtenstein.

Die SNB war am 6. September 2011 zur Tat geschritten, nachdem der Franken im August fast Parität zum Euro erreicht hatte. Sie legte einen Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro fest und kündigte an, diesen mit Hilfe von unbeschränkten Devisenkäufen konsequent durchzusetzen.

Diese Strategie hat sich laut den Studienautoren als erfolgreich erwiesen. Gemeinsam mit der Universität Kopenhagen und der Technischen Universität Dänemark hat die Universität Liechtenstein untersucht, wie sich ein Nichteingreifen der SNB auf den Wechselkurs des Frankens gegenüber dem Euro ausgewirkt hätte. Dazu haben die Autoren ein Modell aus der Optionsbewertung verwendet.

In der untersuchten Zeit hätte sich demnach der Kurs zwischen 1,05 und 1,15 Franken bewegt, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Für die Kursschwankungen waren vor allem verschiedene Ereignisse in der Eurozone verantwortlich.

(sda)

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