Das katholische Internet-Portal Gloria.tv sorgt für Aufsehen.
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Liechtenstein|20.03.2013 (Aktualisiert am 20.03.13 18:21)

Gloria.tv: FBP-Präsident fordert Antworten

SCHAAN - Gegenüber Radio L forderte FBP-Präsident Alexander Batliner am Mittwoch vonseiten des Erzbischofs Antworten zum Skandal um den im Erzbistum Vaduz inkardinierten Priester Markus Doppelbauer und seine Arbeit für Gloria.tv.

Das katholische Internet-Portal Gloria.tv sorgt für Aufsehen.

SCHAAN - Gegenüber Radio L forderte FBP-Präsident Alexander Batliner am Mittwoch vonseiten des Erzbischofs Antworten zum Skandal um den im Erzbistum Vaduz inkardinierten Priester Markus Doppelbauer und seine Arbeit für Gloria.tv.

Wie das «Volksblatt» bereits berichtete, wurde Markus Doppelbauer aufgrund seiner Tätigkeit für das umstrittene Internet-Portal Gloria.tv des Bistums Chur verwiesen. Dass Erzbischof Haas nicht öffentlich auf Fragen zu Doppelbauer eingehen will, kritisierte FBP-Präsident Alexander Batliner gestern gegenüber Radio L: «Der Erzbischof macht es sich zu einfach. Ich will wissen, wie der Erzbischof zu Markus Doppelbauer steht und ob er sich von seinen Aktivitäten distanziert.» Das sei kein interner Entscheid des Erzbistums, sondern betreffe den Ruf Liechtensteins. «Wenn der Erzbischof Doppelbauer decken oder hinter ihm stehen sollte, müssen wir schon fragen: Ist das noch tragbar?», so Alexander Batliner weiter. Vor dem Hintergrund dieser Vorgänge müsse man auch das Konkordat infrage stellen, in welchem dem Erzbistum ein Recht auf Aufenthaltsbewilligungen für alle Mitarbeiter gewährt werde: «Ich will nicht, dass wir in unserem Land Leuten Unterschlupf bieten, die solches Gedankengut verbreiten.»

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(mh)

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