Millionen für Waffenproduzent
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Liechtenstein|05.10.2011

Millionen für Waffenproduzent

VADUZ/KLAGENFURT - Die Staatsanwaltschaft im österreichischen Klagenfurt hat Ermittlungen zu einer Barabhebung von drei Millionen Euro (ca. 3.6 Mio. CHF) in Liechtenstein im Jahre 2005 eingestellt.
Millionen für Waffenproduzent
VADUZ/KLAGENFURT - Die Staatsanwaltschaft im österreichischen Klagenfurt hat Ermittlungen zu einer Barabhebung von drei Millionen Euro (ca. 3.6 Mio. CHF) in Liechtenstein im Jahre 2005 eingestellt.
Die Untersuchung lief gegen Wolfgang Kulterer, Ex-Vorstandschef der Hypo Alpe Adria Bank. Das Verfahren sei «trotz klarer Sachlage» zum Nachteil seines Mandanten lange aufrechterhalten worden, sagte am Mittwoch Rechtsanwalt Ferdinand Lanker der österreichischen Nachrichtenagentur APA zu einem Bericht der «Wiener Zeitung». Seit Januar ist bekannt, dass es sich um Geld des Waffenproduzenten Gaston Glock handelte.

Über die Herkunft des Geldes war lange spekuliert worden. Kulterer hatte immer betont, dass es sich um eine Transaktion auf Kundenwunsch gehandelt habe. Den Namen wollte er unter Berufung auf das Bankgeheimnis und die Verschwiegenheitspflicht nicht nennen. Anfang 2011 gelangte der Name Glocks trotzdem an die Öffentlichkeit.

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