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Der Bassist der Band "The Monkees", Peter Tork (zweiter von links), ist im Alter von 77 Jahren gestorben. (Archivbild)
Kultur
International|21.02.2019

Monkees-Bassist Peter Tork mit 77 Jahren gestorben

LOS ANGELES - Er spielte Hits wie "Daydream Believer": Der Bassist der Kultband The Monkees, Peter Tork, ist tot. Er wurde 77 Jahre alt. Seine Freunde, Familie und Kollegen vermeldeten Torks Tod am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite, ohne weitere Details zu nennen.

Der Bassist der Band "The Monkees", Peter Tork (zweiter von links), ist im Alter von 77 Jahren gestorben. (Archivbild)

LOS ANGELES - Er spielte Hits wie "Daydream Believer": Der Bassist der Kultband The Monkees, Peter Tork, ist tot. Er wurde 77 Jahre alt. Seine Freunde, Familie und Kollegen vermeldeten Torks Tod am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite, ohne weitere Details zu nennen.

Tork sei ein "Freund, Mentor, Lehrer und unglaubliche Seele" gewesen, hiess es. Bei dem Bassisten, der bei den Monkes auch sang, war 2009 eine seltene Form von Zungenkrebs diagnostiziert worden.

Der Verlust seines "Monkee-Bruders" breche ihm das Herz, schrieb Torks ehemaliger Bandkollege Micky Dolenz im Kurzbotschaftendienst Twitter. Das frühere Monkee-Mitglied Michael Nesmith schrieb auf Facebook, Tork werde "für immer ein Teil von mir sein". Die Monkees seien "grossartig" gewesen, schrieb Beach-Boys-Sänger Brian Wilson auf Twitter. "Peter wird uns fehlen."

Die Monkees - bestehend aus dem 2012 gestorbenen Leadsänger Davy Jones, Micky Dolenz, Michael Nesmith und Tork - wurden 1965 eigentlich als Boyband für eine Fernsehshow gegründet. Die Gruppe wurde von Fernsehproduzenten für eine Serie zusammengestellt, die sich nach dem Vorbild des Beatles-Films "A Hard Day's Night" um die Erlebnisse einer Popgruppe drehte. Mit ihren Hits "I'm a Believer", "Last Train to Clarksville" sowie "Little Bit Me, Little Bit You" waren sie aber auch ausserhalb des Fernsehens erfolgreich.

Alle vier waren Teenie-Idole, Jones stach mit seinem britischen Akzent hervor. 1967 verkauften die Monkees laut einem Bericht der "Washington Post" 35 Millionen Alben und in dem Jahr damit doppelt so viele wie die Beatles und die Rolling Stones gemeinsam.

Wenige Jahre nach dem Ende der Fernsehserie 1968 löste sich die Gruppe eigentlich auf. Doch die Musiker traten über Jahre hinweg immer wieder zusammen auf und gingen 2011 noch einmal auf Tour. Jones, der 2009 ein eigenes Album veröffentlicht hatte, starb 2012 im Alter von 66 Jahren.

(sda / dpa / afp)

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