Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Die Schweiz und Italien unterzeichnen ein Abkommen für gemeinsame Grenzpatrouillen gegen illegale Migration: Massimo Bontempi von der italienischen Einwanderungsbehörde (links) und Christian Bock, Direktor der Eidgenössischen Zollverwaltung (rechts).
Politik
Schweiz|18.02.2019

Schweizerisch-italienische Patrouillen gegen illegale Einwanderung

CHIASSO TI - Schweizerische und italienische Grenzwächter kontrollieren seit Montag gemeinsam die Grenze zwischen den beiden Ländern. Sie gehen damit gegen illegale Einwanderung vor.

Die Schweiz und Italien unterzeichnen ein Abkommen für gemeinsame Grenzpatrouillen gegen illegale Migration: Massimo Bontempi von der italienischen Einwanderungsbehörde (links) und Christian Bock, Direktor der Eidgenössischen Zollverwaltung (rechts).

CHIASSO TI - Schweizerische und italienische Grenzwächter kontrollieren seit Montag gemeinsam die Grenze zwischen den beiden Ländern. Sie gehen damit gegen illegale Einwanderung vor.

Die Streifen aus italienischen und schweizerischen Grenzwächtern wurden in den vergangene Monaten gebildet und sollen künftig in der Grenzregion zwischen dem Tessin und den italienischen Provinzen Como und Varese im Einsatz stehen, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) und die italienische Grenzpolizei am Montag gemeinsam mitteilten.

Die Grenzwachtkorps der Schweiz und Italiens arbeiteten im Rahmen ihrer jeweiligen Kompetenzen zusammen, heisst es weiter. Wenn demnach ein Polizist im jeweils anderen Land zum Einsatz kommt, kann dieser jedoch nicht autonom polizeiliche Massnahmen ergreifen; er erfüllt lediglich unterstützende Funktionen.

Das Abkommen zum Grenzschutz zwischen der Schweiz und Italien ist seit 1. November 2016 in Kraft. Am Montag haben nun EZV-Chef Christian Bock seitens der Schweiz und auf italienischer Seite Massimo Bontempi von der Einwanderungsbehörde die Modalitäten unterschrieben.

(sda)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Politik
Schweiz|vor 1 Stunde
Trotz steigendem Frauenanteil in Ärzteschaft noch wenige Chefärztinnen
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung