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Staatssekretär Stephan Mayer, Bundesminister Herbert Kickl, Regierungsrätin Dominique Hasler und Bundesrätin Karin Keller-Sutter. (Foto: IKR)
Politik
Liechtenstein|21.02.2019 (Aktualisiert am 21.02.19 17:31)

Deutschsprachige Innenminister trafen sich in Liechtenstein

VADUZ - Am Donnerstag weilten der Innenminister aus Österreich, die Vorsteherin des Justiz- und Polizeidepartements aus der Schweiz sowie der Parlamentarische Staatssekretär aus Deutschland auf Einladung von Regierungsrätin Dominique Hasler in Vaduz. Zu Beginn trafen sich die Delegationen für ein Arbeitsgespräch im Rathaussaal in Vaduz - bei dem auch die aktuellen Entwicklungen im Migrations- und Asylbereich thematisiert wurden, heisst es in der Aussendung der Regierung. Zudem stand im Rahmen dieses Treffens auch ein Höflichkeitsbesuch bei Regierungschef Adrian Hasler im Regierungsgebäude auf der Agenda.

Staatssekretär Stephan Mayer, Bundesminister Herbert Kickl, Regierungsrätin Dominique Hasler und Bundesrätin Karin Keller-Sutter. (Foto: IKR)

VADUZ - Am Donnerstag weilten der Innenminister aus Österreich, die Vorsteherin des Justiz- und Polizeidepartements aus der Schweiz sowie der Parlamentarische Staatssekretär aus Deutschland auf Einladung von Regierungsrätin Dominique Hasler in Vaduz. Zu Beginn trafen sich die Delegationen für ein Arbeitsgespräch im Rathaussaal in Vaduz - bei dem auch die aktuellen Entwicklungen im Migrations- und Asylbereich thematisiert wurden, heisst es in der Aussendung der Regierung. Zudem stand im Rahmen dieses Treffens auch ein Höflichkeitsbesuch bei Regierungschef Adrian Hasler im Regierungsgebäude auf der Agenda.

Es waren Bundesrätin Karin Keller-Sutter aus der Schweiz, Innenminister Herbert Kickl aus Österreich sowie der parlamentarische Staatssekretär Stephan Mayer, als Vertretung von Innenminister Horst Seehofer aus Deutschland, die am Donnerstag nach Liechtenstein reisten. Zu Beginn hätten sich die Delegationen für ein Arbeitsgespräch im Rathaussaal in Vaduz getroffen. Dort standen laut Regierung unterschiedliche Themen auf der Agenda. Unter anderem hätten sich die Minister über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Migrations- und Asylbereich in den jeweiligen Staaten sowie auf gesamteuropäischer Ebene ausgetauscht.

Zudem wurden die Themen Extremismus, Terrorismus und Cyberkriminalität vertieft diskutiert. "Die Tatsache, dass Delikte, die unter Nutzung von moderner IT-Technik begangen werden, inzwischen zum polizeilichen Alltag gehören, zeigt gerade auch für einen Kleinstaat überdeutlich, wie wichtig internationale Kooperationen in diesem Bereich sind", betonte die Regierungsrätin in ihren Ausführungen.

Ausserdem sei man auf den aktuellen Stand und die Herausforderungen bei anstehenden Grossprojekten im Schengen-Raum eingegangen. Dabei seien vor allem das Entry-Exit-System und der Vorschlag für ein EU-weites Reiseinformations- und Autorisierungssystem im Fokus gestanden. Als letzter Punkt des Arbeitsgesprächs wurde der Brexit und dessen Bedeutung für die Zusammenarbeit der Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden zwischen den Schengen-Staaten und dem Vereinigten Königreich thematisiert, so die Aussendung.


Neben anderen Programmpunkten stand abschliesend ein kurzer Höflichkeitsbesuch bei Regierungschef Adrian Hasler auf dem Programm. Abgerundet wurde der Besuch in Liechtenstein mit der Verkostung eines Jubiläumskuchens im Rahmen der 300-Jahr-Feierlichkeiten.

Staats­se­kretär Stephan Mayer, Bundesminister Herbert Kickl, Regie­rungs­chef Adrian Hasler und Bundesrätin Karin Keller-Sutter. (Foto: IKR)
(sa)

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